Monats-Archive: Oktober 2011

Adipositas – Wenn der eigene Körper zur Last wird

Übergewicht und Adipositas haben sich in den letzten Jahren zu einer Art Volkskrankheit entwickelt. Laut einer Studie des statistischen Bundesamts 2009 ist in Deutschland mehr als jeder Zweite übergewichtig.
Das Wort “Adipositas” leitet sich vom lateinischen Begriff “adeps” ab, was so viel wie Fett bedeutet. Übergewicht und Adipositas sind Formen einer Essstörung, genauso wie Magersucht oder Bulimie. Sie äußert sich in einem gestörten Verhältnis zum Essen und zum eigenen Körper. Dem Körper wird dabei dauerhaft mehr Energie zugeführt als er benötigt, um seine körpereigenen Prozesse aufrecht zu erhalten. Die Übergänge von “normal” zu “krankhaft” sind oft fließend. Ab einem BMI von 29 spricht man bereits von Adipositas. Der BMI (Body-Mass-Index) beschreibt das Verhältnis von Körpergewicht und Körpergröße und errechnet sich, indem das Körpergewicht durch das Quadrat der Körpergröße geteilt wird.

Depression im Herbst

Nebel, Nieselregen, Dunkelheit: Der Herbst zeigt sich oft von seiner ungemütlichen Seite. Immer mehr Menschen schlägt dieses Wetter aufs Gemüt und sie leiden darunter.
Viele fühlen sich mit Beginn des Herbstes schlapper und lustloser, das fehlende Sonnenlicht und die oft dunklen und trüben Monate beeinflussen unsere Stimmung und unseren Gefühlszustand.
Jeder dritte Deutsche fällt während der dunklen Jahreszeit in ein Stimmungstief, Frauen sind mit 36 Prozent deutlich mehr betroffen als Männer (24 Prozent). Das ergab jetzt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker-Krankenkasse (TK) unter 1026 Deutschen. Was allgemein als Herbst- oder Winterblues bekannt ist, bezeichnen Experten als saisonal abhängige Depression, kurz SAD.
Was es genau mit dieser saisonal abhängigen Depression auf sich hat und was jeder einzelne wirksam dagegen machen kann, erklärt Erwin Schmitt, Chefarzt der Parkklinik Heiligenfeld.
Erwin-SchmittSind Stimmungsschwankungen im Herbst normal? Ab wann spricht man von einer Herbst-Winter-Depression?
Viele Menschen spüren eine vorübergehende melancholische Stimmung, wenn es vom Sommer in den Herbst übergeht. Dies ist jedoch kein Grund zur Sorge und hat nichts mit einer Depression im medizinischen Sinne zu tun. Von einer Depression spricht man, wenn die traurige düstere Stimmung den eigenen Alltag so weit beeinträchtigt, dass eine Alltagsbewältigung nicht mehr gegeben ist. Eine saisonal abhängige Depression liegt vor, wenn die Depression mindestens zwei Jahre hintereinander und ausschließlich in der entsprechenden Jahreszeit aufgetreten ist.
Stimmt es, dass mehr Menschen in den Herbst- / Wintermonaten an einer Depression erkranken?
Wenn man die Erkrankungen an SAD, also der saisonal abhängigen Depression in den Herbst-, Wintermonaten, zu den normalen Depressionserkrankungen hinzurechnet, kommt in der Summe gesehen eine höhere Anzahl an Erkrankungen zustande. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die saisonal abhängige Depression im Normalfall als zeitlich begrenzte Erkrankung gesehen werden kann und somit über das Jahr gesehen nur geringfügige Schwankungen bezüglich des Auftretens von Depressionen entstehen.

Gesunder Genuss im Herbst

Im Herbst werden die Tage kürzer, es wird kälter und in der Küche wird wieder herzhafter gekocht.
Gerade jetzt ist eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung besonders wichtig. Wenn die Temperaturen runter gehen und die Abende wieder mehr Zuhause verbracht werden, ist auch mal Zeit etwas Neues auszuprobieren. Leckere Zutaten für Herbstgerichte sind vor allem knackiges und frisches Obst und Gemüse der Saison. Unser Heiligenfelder Herbstrezept stellen wir Ihnen nachfolgend vor.
Viel Spaß beim Nachkochen wünscht das Heiligenfelder Küchenteam!