Gesund älter werden – Psychosomatische Erkrankungen im Alter
Eintritt ins Rentenalter, nachlassende Leistungsfähigkeit, Verlust der Lebensaufgabe oder der Tod des geliebten Partners: Das alles können Erlebnisse sein, die dem Leben eine unangenehme Wendung geben können und Betroffene vor eine große Herausforderung bei der Verarbeitung stellen.
Mit zunehmendem Alter können solche Veränderungen so einschneidend sein, dass sich daraus eine psychische Erkrankung, wie z. B. eine Depression entwickeln kann. Vor allem Verlusterlebnisse, zu denen auch die Aufgabe des beruflichen Lebens gehört, stellen viele „Neu-Pensionäre“ vor eine große Herausforderung. Schließlich gab einem der Beruf einen geregelten Tagesablauf und eine sinnvolle Aufgabe vor. Auch weitere private Veränderungen, wie der Tod eines geliebten Menschen, wie z. B. des Lebenspartners, können die eigene Lebenszuversicht erschüttern, und das sich oft breitmachende Einsamkeitsgefühl kann schwer auf der Psyche lasten. Weiterlesen
Wenn Genuss nicht mehr ausreicht
Die Zeiten, in denen Suchterkrankungen als Randerscheinungen galten, gehören längst der Vergangenheit an. Allein die Alkoholabhängigkeit als am häufigsten auftretende Form betrifft laut Deutschem Roten Kreuz ungefähr 2,5 Millionen Deutsche.
Abhängigkeit und Individuation sind zwei Pole in unserer normalen persönlichen Entwicklung, die zum einen Vertrauen in Beziehungen und zum anderen Vertrauen ins eigene Selbst beinhalten. Sowohl bei stoffgebundenen Abhängigkeitserkrankungen, wie z.B. der Alkoholsucht, als auch bei nicht stoffgebundenen Abhängigkeitserkrankungen, wie z.B. der Spielsucht, ist diese Entwicklung mehr oder weniger schleichend entgleist. Oftmals entwickelt sich die Erkrankung unbemerkt über einen größeren Zeitraum hinweg. Resultat ist, dass Betroffene die Kontrolle über das Abhängigkeit erzeugende Mittel verlieren und es ungehemmt konsumieren. Der Grad zwischen Genuss und Sucht ist somit bei vielen sehr schmal.
Wenn Erlebnisse zum Trauma werden
Die Atmung – Dreh- und Angelpunkt jeder Übung
Wie bereits 2011 angefangen, möchten wir Ihnen weitere Übungen zum Atmen geben. Der nachfolgende Text ist zitiert aus dem Buch “Handbuch Stressbewältigung” von Doris Kirch. Doris Kirch ist Geschäftsführerin und Inhaberin des Deutschen Fachzentrums für Stressbewältigung, das unser Kooperationspartner am Kongress “Wirtschaft und Gesundheit” vom 16. bis 19. Mai 2012 ist. Vielen Dank an Doris Kirch für die Erlaubnis, aus ihrem Buch zu zitieren! Weiterlesen
Meditation: Die Kraft der Stille
Bereits seit Tausenden von Jahren wird in vielen, vor allem fernöstlichen, Kulturen die Meditation gelehrt. Seit einiger Zeit haben auch die Deutschen diese Konzentrations- und Entspannungsübung für sich entdeckt.
Egal ob im Beruf, in der Familie oder in der Freizeit: Der Alltag fordert viel von uns. Unzählige Informationen wollen verarbeitet werden, Erfolgs- und Leistungsdruck belasten Körper und Geist. Unser Geist ist sozusagen ständig „in action“, auch am Feierabend. Zeit für Entspannung und Besinnung nehmen sich die wenigsten. So leeren sich schnell die inneren Energiebatterien, und die eigene Leistungsfähigkeit und Lebensfreude nimmt ab. Um das zu verhindern, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Entspannung. Die Meditation ist eine davon. Weiterlesen
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