Monats-Archive: März 2012

HERZLICH WILLKOMMEN!

Schön, dass Sie da sind! Wir heißen Sie im Heiligenfeld-Blog herzlich willkommen. In diesem Blog, der den bisherigen Themen-Service ersetzt, informieren wir Sie regelmäßig über aktuelle Gesundheitstehmen sowie über Neuigkeiten aus den gesamten Heiligenfeld Kliniken. Wir – die Autoren – sind alle Mitarbeiter des Unternehmens und freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen. Wer wir genau sind, erfahren Sie auf der Seite “Über den Blog und die Autoren”. Dort stellen wir uns Ihnen ganz genau vor.

Haben Sie Anregungen, Ideen, Lob oder Kritik? Vermissen Sie ein Thema? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns schreiben. Und Kommentare zu unseren Themen sind natürlich immer gerne gesehen. :-)

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Ihr Heiligenfeld-Team

Die ganze Welt in einer Rosine – Achtsamkeitsübung

 

RosineAls Klassiker der Achtsamkeitsübungen gilt die sogenannte Rosinen-Übung. Diese Übung bietet einen ersten erlebnisreichen Kontakt mit dem Thema Achtsamkeit, Sie erhöhen so auch Ihre Sensibilität, Konzentration, Wertschätzung z. B. vor dem nächsten  Mitarbeitergespräch, einer wichtigen Präsentation oder einem bedeutenden Kundentreffen …

Für diese Übung benötigen Sie lediglich ein paar Minuten Zeit sowie eine Rosine oder ein Stück Brot.

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Wenn das Leben schwer wird – Erfahrungen einer Patientin der Heiligenfeld Kliniken

“Es ist wichtig, Hilfe anzunehmen”
Elisabeth Faller* macht einen selbstbewussten und bodenständigen Eindruck. So als könne sie kaum etwas erschüttern. Sie ist Personalleiterin eines Unternehmens mit etwa 900 Mitarbeitern, in dem sie schon seit 28 Jahren tätig ist. Nach einer Ausbildung zur Industriekauffrau, so erzählt sie, stieg sie vor 12 Jahren in dem Konzern zur Personalleiterin auf. Gleichzeitig übernimmt sie seit geraumer Zeit mehrere Aufgaben als Qualitätsmanagementbeauftragte sowie Betreuungstätigkeiten für das betriebszugehörige Wohnheim. “Arbeitszeiten von circa 50 Stunden pro Woche sind keine Seltenheit”, erklärt Elisabeth Faller. Zusätzlich ist sie auch noch für die Betreuung einiger Azubis zuständig.

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Frühlingsgefühle – Wenn die Hormone verrückt spielen

Die ersten warmen Sonnenstrahlen sorgen für lächelnde Menschen auf den Straßen. Die Kleidung wird luftiger und die Straßencafés sind plötzlich wieder gefüllt. Und fast wirkt der Frühling wie Doping für gute Laune. Doch was ist wirklich dran an den viel beschriebenen Frühlingsgefühlen?
Wissenschaftlich bewiesen sind sie nicht, die Frühlingsgefühle. Aber trotzdem findet in unseren Körpern etwas statt, wenn es Frühling wird. Das Licht des Frühlings sorgt für gute Laune, sein Duft verspricht Aufbruch, und seine Wärme verbannt dicke Wintermäntel in den Kleiderschrank. Dieser Zustand ist unter dem Begriff „Frühlingsgefühle“ bekannt. Der Körper soll jetzt mehr Sexualhormone ausschütten, die für die berühmten Schmetterlinge im Bauch sorgen. Doch was landläufig als gegeben gilt, ist wissenschaftlich nicht bestätigt. Weiterlesen

Leben an der Grenze? – Was ist Borderline wirklich?

Laut des Online-Gesundheitsportals Onmeda leiden etwa zwei Prozent der Gesamtbevölkerung unter einem Borderline-Syndrom. Die Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen, darunter vor allem die Fachklinik Heiligenfeld, sind auf Menschen mit Borderline-Erkrankungen spezialisiert. Doch was versteht man überhaupt unter dem Begriff “Borderline”? Der Leitende Arzt der Fachklinik Heiligenfeld Michael Koch erklärt im folgenden Interview, was Borderline ist und wie es behandelt werden kann.

Einfach mal tief durchatmen! Eine kleine Übung…

Die Atmung als effektives Mittel des Stress- und Selbstmanagements

 

von Erwin Schmitt,
Chefarzt Parkklinik Heiligenfeld

 
Erwin-SchmittDie Atmung wird von den meisten Menschen sehr wenig beachtet, läuft sie doch automatisch und daher weitestgehend unbewusst. Die Atmung beschleunigt sich bei Gefahr automatisch, der Körper schaltet bei Bedrohung von Bauch- auf Brustatmung um, da hiermit schneller geatmet werden kann und so genügend Sauerstoff für die Kampf-/Fluchtreaktion bereitsteht. Umgekehrt können bestimmte Atemtechniken dazu dienen, Beruhigung und Entspannung herbeizuführen.
Auf die Frage, wie sollte man seinen Atem verändern, wenn man im Stress ist, ist oft zu hören: „Erst mal tief durchatmen“. Wird darunter „erst mal tief einatmen“ verstanden, erhöht dies jedoch nur die Anspannung, anstatt zur Entspannung zu führen!

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Leben begleiten – Tipps zum Umgang mit depressiven Angehörigen

Traurigkeit, Rückzug vom sozialen Umfeld, Lustlosigkeit, Vernachlässigung von Hobbies und Freunden, ständig negative Gedanken, Gefühllosigkeit: Das alles können Anzeichen einer Depression sein. Bemerkt man bei einem Angehörigen eine solche einschneidende Veränderung, ist meist die Verunsicherung groß. Fragen wie “Habe ich etwas falsch gemacht?” und “Liebt er/sie mich überhaupt noch?” können die Folge sein. Menschen, die an Depressionen erkrankt sind, zeigen oft die genannten typischen Verhaltensweisen. Doch wie reagiert man am besten als Angehöriger darauf? In Ruhe lassen? Gute Ratschläge geben? Zum Arzt “schleifen”?
Viele Angehörige entwickeln selbst Schuldgefühle oder ärgern sich über den depressiven Menschen, weil sie sich hilflos fühlen und kaum Einfluss auf den Betroffenen haben. Gutes Zureden hilft nicht, Ratschläge können gar nicht ernst genommen werden. Dauert die Depression länger an, stellt sich bei den Angehörigen oft ein Gefühl von Überlastung und Erschöpfung ein, weil sie einem Depressiven viele Aufgaben abnehmen müssen. Doch aussichtslos ist die Situation keinesfalls. Depressionen sind in der Regel gut behandelbar, wenn sie erkannt und von erfahrenen Ärzten und Therapeuten individuell behandelt werden. Doch auch als Angehöriger kann man etwas tun. Weiterlesen

Schwere Zeiten für Allergiker

Fangen die Bäume, Pflanzen und Kräuter erst einmal an zu blühen, ist die Luft wieder voll mit Blütenpollen. Wer an Heuschnupfen leidet, weiß wie stark das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit durch herumfliegende Pollen beeinträchtigt sein können.

Der Heuschnupfen, wie er umgangssprachlich bezeichnet wird, ist eine Pollenallergie, die durch Blütenpollen ausgelöst wird, die blühende Pflanzen, Gräser oder Bäume freisetzen. Es handelt sich nicht um einen herkömmlichen Schnupfen, den man sich durch einen Infekt zugezogen hat, sondern um eine Allergie. Die Pollen dringen tief in die Atemwege ein und führen zu einer Überreaktion des Immunsystems. Der Körper behandelt die Pollen wie gefährliche Stoffe und bildet nach einmaligem oder mehrfachem Kontakt Abwehrstoffe. Betroffene leiden dann an Symptomen wie heftigen Niesanfällen, Fließschnupfen, verstopften Atemwegen oder haben gerötete Augen, die ständig jucken und brennen. Weiterlesen