Monats-Archive: Juli 2012

Jeden Tag ein bisschen kreativer – Lernsache Kreativität

MaltherapieWir sind uns dessen oft nicht bewusst, aber die Kreativität ist ein ständiger Begleiter in unserem Alltag. Wir benötigen sie täglich im Haushalt, bei der Erziehung, im Umgang mit anderen Menschen und vor allem im Umgang mit unseren Gefühlen. Kreativität bedeutet Neues zu erschaffen, das in irgendeiner Art Nutzen oder Sinn hat. Das kann sich bei der Autoreparatur, beim Kochen, in der Erziehung oder bei Geschenken äußern. Im Prinzip sind alle umgesetzten Gedanken und Ideen Zeugnisse von Kreativität, sodass ein Jeder etwas von ihr hat. Sicherlich spielen dabei mehrere Faktoren eine Rolle wie z. B. die persönlichen Interessen, die momentane Stimmung und das Umfeld. Denkt man an seine Kindheit zurück, dann fallen einem sofort Momente ein, in denen die Kreativität durch die kindlich unbefangene Vorstellungskraft ihre Wirkung gezeigt hat. Auch bei Erwachsenen ist es oftmals so, dass gerade in schwierigen oder aber besonders schönen Situationen die Ideen am gewaltigsten sind und das Leid oder das Selbstbewusstsein so groß, dass man den Mut zur Umsetzung findet. Dann möchte man ein Gedicht oder ein Lied schreiben oder auch ein Bild malen. Nur sind wir eben nicht jeden Tag überaus betrübt oder überaus glücklich und dennoch sind wir in der Lage, kreativ zu sein. Weiterlesen

Wenn Angst lähmt – Angststörungen

Was ist Angst?

Angst ist  ein Teil unseres Gefühlslebens und deshalb durchaus sinnvoll. Als Warn- und Alarmsignal hilft sie auf Bedrohungen von außen und Störungen von innen aufmerk­sam zu machen. Damit ist sie ein lebensnotwendiger Anpassungs- und Lernvorgang.

Angststörungen sind psychische Störungen, bei denen die Furcht vor einem Objekt oder ei­ner Situation so stark im Vordergrund steht, dass das alltägliche Leben in vielen Bereichen stark eingeschränkt ist.

Man bezeichnet Angst als krankhaft, wenn:

  • sie übermäßig stark ist
  • Dauer und Häufigkeit der Angstzustände mit der Zeit zunehmen
  • die Betroffenen nicht in der Lage sind, die Angst aus eigener Kraft zu überwinden
  • die aktuellen Lebensumstände das Ausmaß der Angst nicht erklären können.

Besteht die Angststörung schon seit längerer Zeit, so kommt es üblicherweise zu einem massiven Rückzug aus dem Alltag. Orte und Situationen, die Angst machen, werden gemie­den. Häufig ist soziale Isolation die Folge.

Schätzungen zufolge leiden etwa zehn Prozent der Bevölkerung innerhalb eines Jahres an Angsterkrankungen, die behandlungsbedürftig sind. Meist tritt die Erkrankung vor dem 45. Lebensjahr auf. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Weiterlesen

Wer bin ich? – auf dem Weg zur eigenen Identität

Wer war ich, wer bin ich, wer will ich sein?

Diese Fragen begleiten uns Menschen durch unser gesamtes Leben. Die Einen können sie sofort beantworten, andere schwer, oder gar nicht. Wer mit der Beantwortung Probleme hat, könnte inmitten einer Identitätskrise stecken.

Entstehung der eigenen Identität

“Eine Identität hat man nicht von Geburt an, es ist vielmehr der Reichtum an Erfahrungen”, meint Erwin Schmitt, Chefarzt der Parkklinik Heiligenfeld. Erheblich beeinflusst wird sie vom Umfeld, in dem man sich in den ersten Jahrzehnten befindet. Die Familie, Freunde und die Umwelt haben einen entscheidenden Einfluss auf die eigene Identität. Weiterlesen

Netzwerk “SchuleWirtschaft” zu Gast in Heiligenfeld

Dorothea Galuska, Leiterin des Personalmanagements, bei ihrem Vortrag.

Am Mittwoch, dem 4. Juli 2012, waren über fünzig Lehrer, Schulleiter und Menschen aus der Wirtschaft in Heiligenfeld zu Besuch. Bei der Tagung „Vielfalt als Chance – Integration und Offenheit fördern“ der Bundesarbeitsgemeinschaft „SCHULEWIRTSCHAFT“ diskutierten die Teilnehmer über die Möglichkeiten und Chancen der Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den beruflichen Alltag. Das bayernweite Netzwerk hatte die unterfränkischen Arbeitskreise und deren Mitglieder, darunter auch Josef Hammerl, Schulamtsdirektor Bad Kissingen und Edith Degenhardt, Leiterin des Rhön-Gymnasiums in Bad Neustadt, eingeladen.

Nach den Vorträgen am Vormittag von Dr. Thomas Gensicke von der TNS Infratest Sozialforschung und und Elisabeth Kirsch, der Geschäftsführerin des Netzwerkes folgte ein Pressegespräch. Vertreter der Main-Post und der Saale Zeitung ließen sich alles zum Netzwerk erklären. Nachmittags trafen sich die unterschiedlichen Arbeitskreise in Workshops, um Ideen und Lösungen zur besseren Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu erarbeiten. Heiligenfeld ist dabei ein gutes Beispiel: Menschen aus über zwanzig Nationen arbeiten hier. Wie auch im Pressegespräch von Elisabeth Kirsch gesagt, bildet die Beherrschung der deutschen Sprache die Grundlage eines reibungslosen Lebens in Deutschland. Auch hier geht Heiligenfeld voran und bietet ausländischen Mitarbeitern einen Deutschkurs während der Arbeitszeit an. Am Ende der Veranstaltung stellte Dorothea Galuska den Teilnehmern noch das Ausbildungskonzept von Heiligenfeld vor und lud anschließend zur Hausführung ein.

Pressegespräch