Anita Schmitt

Anita Schmitt

Anita Schmitt ist Diplom-Betriebswirtin (FH), Messe- und Eventmanagerin (IHK) und leitet die Akademie Heiligenfeld GmbH. Diese ist die Bildungseinrichtung der Heiligenfeld GmbH in Bad Kissingen. http://www.akademie-heiligenfeld.de Weitere Informationen zu den einzelnen Autoren finden Sie auch unter dem Menüpunkt "Über den Blog und seine Autoren".

“Traumatherapie – Das Innere-Kinder-Retten” – Ein Interview mit Gabriele Kahn

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Gabriele Kahn

Ich habe mit Gabriele Kahn ein Interview zu ihrem Basis-Seminar “Traumatherapie – Das Innere-Kinder-Retten”, das am 11. bis zum 12. April in der Akademie Heiligenfeld statt findet, geführt. Gabriele Kahn hat die Methode des “Innere-Kinder-Rettens” entwickelt.

1. In ihrem Seminar “Traumatherapie” erfolgt eine interdisziplinäre Fortbildung zur schonenden Traumaverarbeitung bei Komplextraumatisierten. Was genau versteht man unter Komplextraumatisierung?

Bei Komplextraumatisierung handelt es sich um mehrfache, unterschiedliche Traumata, meist in Kindheit und bzw. oder Jugend.

2. Zur Verarbeitung der Komplextraumata nutzen Sie eine schonende Traumaintegration mittels positiver Vorstellung. Was sind die entscheidenden Vorteile dieser Methode?

Ein großer Vorteil dieser schonenden Traumaverarbeitungsmethode ist, dass der Klient nicht erneut mit dem Trauma konfrontiert wird und es nicht nochmals emotional durchleben muss. So wird eine Retraumatisierung vermieden. Es genügt, rein rational zu wissen, welches Kind oder welcher Jugendliche Rettung benötigt, um diese dann auch zu bekommen. Weiterlesen

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Beseelte Paarentwicklung und die Kunst des Alleinseins – ein Interview mit Anne Salow-Jüdes

Anne Salow-Jüdes

Anne Salow-Jüdes

“Es entsteht bei jedem Seminar schnell ein Gefühl der menschlichen Verbundenheit, was uns sehr berührt und was für heilsame Orte wie Heiligenfeld typisch ist.”

Heute haben wir ein weiteren Beitrag aus der Kategorie “Interviews mit Referenten” für Sie. Dieses Mal hat Anita Schmitt die Psychotherapeutin und Heilpraktikerin Anne Salow-Jüdes befragt. Die Referentin wird gemeinsam mit ihrem Mann Dr. Ulrich Jüdes das Seminar “Jahresgruppe Beseelte Paarentwicklung” bei der Akademie Heiligenfeld leiten. Ende April findet dort zudem deren Seminar “Die Kunst des Alleinseins” statt. Anita Schmitt hat Anne Salow-Jüdes einige Fragen zu den beiden Seminaren gestellt.

1. In der dreimoduligen “Jahresgruppe Beseelte Paarentwicklung” geht es um den Weg zu einer erfüllten Partnerschaft. Welche Faktoren sind die größte Bedrohung auf diesem Weg und wie kann ein Paar diese abwenden? Weiterlesen

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simplify your life – Interview mit Werner Tiki Küstenmacher

Werner Tiki KŸüstenmacher

Werner Tiki KŸüstenmacher

Kaum einer kennt ihn nicht. Spätestens seit Werner Tiki Küstenmacher 2001 seinen Besteller „simplify your life“ zusammen mit Lothar J. Seiwert veröffentlichte, entrümpeln und entschleunigen Millionen von Menschen ihr Leben nach seinen Strategien. Nach dem Prinzip „Vereinfache dein Leben“ finden sie zum Wesentlichen und zu sich selbst.

An unserem Kongress “Burnout und Resilienz” wird Werner Tiki Küstenmacher am Samstag, dem 24.05.2014 um 14:30 Uhr zum Thema “Du hast es in der Hand. Fünf einfache Rituale für ein gesünderes Leben” sprechen.

Als Werner Tiki Küstenmacher selbst nahe vor einem Burnout stand, hat er in Zusammenarbeit mit Ärzten und Psychologen ein Programm aus fünf einfachen simplify-Ritualen entwickelt, mit dem sich die klassischen Burnout-Auslöser schon im Vorfeld entschärfen lassen. Ich durfte im Vorfeld des Kongresses ein Interview mit ihm führen und freue mich, Ihnen heute einen sehr interessanten Referenten des Kongresses zu präsentieren.

Herr Küstenmacher, Sie sind Pfarrer und Karikaturist? Wie kam es, dass Sie sich der Vereinfachung des Lebens gewidmet haben?

Bei der simplify-Idee geht es um die Fragen: Was ist mir wirklich wichtig im Leben? Welcher Kleinkram hindert mich daran? Wie kann ich dieses Zeugs loswerden? Unter „Zeugs“ verstehe ich unnötige Gegenstände, überflüssige Verpflichtungen, unschöne Gewohnheiten. Die Erfahrung zeigt: Auch die kleinste Aktion, sich davon zu befreien, macht einen glücklicher.

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Gute Selbstführung ist der Schlüssel zur erfolgreichen Führung

Steigende Komplexität der Führungsaufgaben

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Team-Supervisionen können ein effizientes Werkzeug in der Mitarbeiterführung sein. Hier: Supervision des ärztlichen Leitungsteams der Heiligenfeld Kliniken

Die Ausbildung eigener Führungsqualitäten wird in der Karriereplanung in ärztlichen und pflegerischen Berufen oft vernachlässigt. Auch in der strategischen Personalentwicklung vieler Krankenhäuser und Kliniken wird der Entwicklung von Leadership-kompetenzen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei hat die Komplexität der Anforderungen an die Führungskraft in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Knappe Ressourcen, die Orientierung hin zu kooperativen Versorgungsstrukturen und der Mangel an Nachwuchskräften sind nur einige aktuelle Themenfelder, die kompetentes Führungsgeschick erfordern.

Führung kann man lernen

Dieser Problematik hat sich die Akademie Heiligenfeld angenommen. Seit 2011 bietet sie eine dreimodulige Fortbildung “Führung in Gesundheitseinrichtungen” in Bad Kissingen an. Es handelt sich um ein effizientes Intensivtraining, das fit für die Führungsverantwortung machen soll. Die nächste Reihe startet im April 2014.

In dem  ganzheitliche Leadershiptraining werden die  unterschiedlichen Perspektiven ebenso wie die verschiedenen Aktions- und Handlungsebenen auf denen Führung in Gesundheitseinrichtungen stattfindet, berücksichtigt

Für Dr. Christian Büttner, Leiter einer Praxisklinik für komplementäre Onkologie und Gesundheitsvorsorge in Kassel wurde in der Fortbildung klar: “Führung ist ein eigener Beruf, der systematisch erlernt werden muss, wie jeder andere Beruf auch.” Weiterlesen

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Loblied auf eine starke Generation

Wir Kinder der 80erEinladung zum Heiligenfelder Gespräch

Wir laden Sie herzlich zum Vortrag  “Loblied auf eine starke Generation” am 15.01.2014 um 19:30 Uhr in die Parkklinik Heiligenfeld ein.

Der Vortrag ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sie sind viele, sie sind fleißig, sie sind die Mitte der Gesellschaft. Und trotzdem sind sie bislang noch nicht richtig zum Zuge gekommen: Sie, die zwischen 1960 und 1974 geborenen, denen der Fuldaer Autor Christoph Quarch zusammen mit der bekannten ARD-Moderatorin Evelin König sein neues Buch gewidmet hat.
In „Wir Kinder der 80er“ erzählen die Autoren von ihrer Jugend in den 80ern, von Feten und Demos, Münztelefonen und handgeschriebenen Briefen, Strickpullovern und Interrail. Und sie laden ein, sich der eigenen Werte, Visionen und Träume zu erinnern, damit nicht „der Strom der Zeit über uns letzte Mohikaner des vordigitalen Zeitalters hinwegrauscht, ohne dass wir unser Lebensgefühl zur Geltung gebracht hätten.“

Themen des Abends sind:
* Petting statt Piercing. Wie man miteinander geht und bei Kerzenlicht kuschelt
* Ein bisschen Frieden. Wie man eine Menschenkette formt und was bei einer Demo nicht fehlen darf
* Der subtile Charme der Telefonzelle. Wie man ohne Handy telefoniert und ein Briefkuvert frankiert

Referentenbeschreibung:
Dr. Christoph Quarch ist Philosoph aus Leidenschaft. Seit ihm als jungem Mann ein Büchlein mit »Platons Meisterdialogen« in die Hand fiel, beseelt mich eine glühende Liebe (philia) zur Weisheit (sophia), die ich als Weg zu einem erfüllten und lebendigen Leben verstehe. Als Autor, Publizist, Berater und Seminarleiter greift er auf die großen Werke der abendländischen Philosophen zurück, um diese in eine zeitgemäße Lebenskunst und Weltdeutung zu übersetzen.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Buchsignatur und zum Austausch bei einem Imbiss. Der Vortrag ist öffentlich, Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Bildungsprogramm “Wirtschaft und Gesundheit” der Akademie Heiligenfeld für 2014

VortragDie Akademie Heiligenfeld bietet im Jahr 2014 verschiedene Seminare aus dem Themenfeld “Wirtschaft und Gesundheit” an. Dieses Bildungsprogramm richtet sich an Führungskräfte und Selbstständige, wie Coaches, Berater, Supervisoren, Therapeuten und Ärzte. Die Akademie Heiligenfeld möchte diese dabei unterstützen, ihre Führungsaufgaben bewusst, aktiv und erfolgreich zu gestalten.

Vom 31. Januar bis 1. Februar erklärt die Referentin Dr. Dorothea Hartmannn den Teilnehmer des Seminars “Echter Dialog als Kernkompetenz kraftvoller Führung”, wie sie dem individuellen und kollektiven Denken auf die Spur kommen.

Im “Resilienz Training für Führende” vom 4. bis 5. April lernen die Teilnehmer von der Referentin Sylvia Kéré Wellensiek unter zunehmenden Tempo und Komplexität im Alltag ein Gegenwicht an Überblick, Kreativität und innerer Stärke zu setzen. Weiterlesen

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Ökobilanz von Veranstaltungen – Akademie Heiligenfeld auf dem Weg zur “grünen” Veranstaltung

Parkklinik_Garten_002Die Erde wird wärmer, Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, die Klimazonen verschieben sich. Dies sind keine Horrorzenarien aus Film und Fernsehen, das ist unsere Wirklichkeit und es betrifft nicht die anderen, es betrifft jeden, dich und mich.

Es gilt auch im Veranstaltungswesen bewusster hinzuschauen und einen Beitrag zur Reduzierung der Belastung bis hin zur Ökobilanz und einer CO2-freien Veranstaltung zu leisten.

Was ist eine Ökobilanz von Veranstaltungen? Eine Ökobilanz analysiert möglichst umfassend den gesamten Produktlebenszyklus und die zugehörigen Auswirkungen einer Veranstaltung und bewertet die vor, während und nach dem Lebensweg und dessen Zusammenhang stehende Stoff- und Energieumsätze und die daraus resultierende Umweltbelastungen. Umweltbelastungen können so vielseitig wie die Veranstaltung selbst sein. Beispiele sind unter anderem die An- und Abreise, Transporte, Veranstaltungsort und Hotels, Catering, Kommunikation und Marketing. Weiterlesen

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Akademie Heiligenfeld bietet mit “Eutonie Gerda Alexander®” eine neue interdisziplinäre Ausbildung in Bad Kissingen an

Ab März 2014 wird die Akademie eine neue Ausbildung anbieten. Die Ausbildung “Eutonie” ist eine Wortschöpfung aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie ein körperlich-seelisches Gleichgewicht. In der Ausbildung lernen Menschen durch Selbsterfahrung ein Verständnis für den eigenen Körper zu erlangen, einen besseren Umgang mit sich selbst zu bekommen und somit dauerhaft ihre Gesundheit zu fördern. Praktische körperliche Übungen führen zu einem differenzierten Körperbewusstsein, ökonomischen Bewegungen und damit zu mehr Lebensqualität. Eutonie stärkt die gesundheitliche und soziale Kompetenz des Einzelnen unter Anerkennung seiner Individualität.

„Es handelt sich um eine somatopsychische Methode, die den komplementären Methoden zuzuordnen ist und nach der Gründerin Gerda Alexander (1908 bis 1994) benannt wurde“, gibt die Kursleiterin Karin Schaefer Auskunft. Die Eutonie-Methode wendet sich an die miteinander in Beziehung stehenden Funktionssysteme, wie zum Beispiel das sensomotorische Nervensystem mit seinen Regelkreisen, das vegetative Nervensystem mit seinen Regulationsaufgaben, das Skelett mit seiner Statistik und Mechanik, den Stütz- und Bewegungsapparat mit seinen strukturbildenden Funktionen, das Gesetz der Schwerkraft und seinen Einfluss auf die Körperfunktionen und den Umwelteinflüssen und seine psychosomatische Verarbeitung.

In der Praxis hat die Eutonie große Bedeutung in pädagogischen, therapeutischen und künstlerischen Bereichen. Die Methode hat sich in der Prävention und Rehabilitation bewährt. Die Ausbildung richtet sich somit an Berufstätige in der Therapie, Pädagogik, Soziales und Kunst und ist anerkannt vom Deutschen Berufsverband für Eutonie Gerda Alexander®.

„Die Ausbildung besteht aus zwei Stufen, der Eutonie-Pädagogik und der Eutonie-Therapie, die getrennt voneinander besucht werden können“, informiert Anita Schmitt, Leiterin der Akademie Heiligenfeld. Jede Ausbildungsstufe umfasst 450 Unterrichtseinheiten, die in sechs Modulen über zwei Jahre verteilt angeboten werden. Die Komplettausbildung umfasst somit 900 Unterrichtseinheiten mit zwölf Modulen und kann berufsbegleitend über vier Jahre erworben werden.

Weitere Informationen zur Ausbildung “Eutonie Gerda Alexander®” erhalten Sie in der Akademie Heiligenfeld, Telefon: 0971 84-4600 oder auf der Internetseite www.akademie-heiligenfeld.de.

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Buchrezension – Resilienz-Training für Führende

Anfang des Jahres erlebte ich Sylvia Kéré Wellensiek in einem Seminar mit dem Titel “Resilienz-Training für Führende” in der Akademie Heiligenfeld. (siehe meinen Erfahrungsbericht im Blog.) Da ich die Referentin als sehr kompetent erlebte und über die praktischen Übungen viel über mich erfahren habe, kaufte ich mir das von ihr geschriebene Buch „Resilienz-Training für Führende“.
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Als „Schnellleser“ hat mich besonders die Struktur des Buches angesprochen. Erst gibt die Autorin einen Überblick zu unserer Fähigkeit zur Resilienz und dann geht es in zehn Schritten weiter. Aufgebaut in Beispielen, Infos, Literaturtipps und Übungen konnte ich es abschnittsweise als Arbeitsbuch für meine Selbstführung, Mitarbeiterführung und die Führung meiner Abteilung gut verwenden. Es beinhaltet zahlreiche, sehr praxistaugliche Übungen zur Reflexion und verschiedene Checklisten zum Einsatz im beruflichen und privaten Alltag.
Einer meiner Lieblingsübungen im Buch ist das Energiefass. Die Übung ist sowohl für eine Einzelperson als auch in der Gruppe für ein Coaching oder einem Teamtraining geeignet und hilft sich seinem eigenen Energiehaushalt bewusst zu werden.
Eine weitere Übung die ich sehr schätze und im Buch wiederfand, war das Netzwerkdiagramm. Mit der Übung wird das gesamte private und berufliche Beziehungsgeflecht spielerisch visuell dargestellt. Das Wertvolle für mich war dabei, die Beziehungsqualität wie Nähe bzw. Ferne in der Begegnung zu benennen und dann von der Metaebene auf mich wirken zu lassen.
Fazit für mich ist, dass das Buch bestens nicht nur für Führungskräfte, Personalverantwortliche, Coaches oder Trainer geeignet ist, sondern für jeden Einzelnen, der seine Widerstandskraft und Stressresistenz stärken möchte.

Und noch ein Tipp in eigener Sache: :-)
Falls Sie lieber „live“ ein Resilienz-Training erleben möchten, dann können Sie Sylvia Kéré Wellensiek in einem Seminar der Akademie Heiligenfeld oder am Kongress in einem Vortrag und bei einem „Resilienz-Parcours“ erleben.

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Von Wölfen und Giraffen: Gewaltfreie Kommunikation

Die gewaltfreie Kommunikation (GfK) ist ein Konzept, das vom Psychologen und international bekannten Mediator Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Es soll Menschen ermöglichen, so miteinander umzugehen, dass der Kommunikationsfluss langfristig zu mehr Vertrauen und Freude am Leben führt. Im Vordergrund steht eine wertschätzende Beziehung zu entwickeln, die langfristig mehr Kooperation und gemeinsame Kreativität im Zusammenleben ermöglicht.

Rosenberg unterscheidet zwei Arten zwischenmenschlicher Kommunikation, die gewaltfreie Kommunikation und die lebensentfremdende Kommunikation. Zur visuellen Veranschaulichung wird in Vorträgen und Seminaren dies auch „Giraffensprache“ und „Wolfssprache“ genannt.

Wolf

Den “Living Puppets Rasputin der Wolf” gibt es im Heiligenfeld Shop.

Die “Wolfssprache”

Der Wolf bewertet, klassifiziert nach Eigenschaften wie gut/böse, gerecht/ungerecht, gesund/krank oder verurteilt seinen Kommunikationspartner, wie zum Beispiel „ich fühle mich provoziert“ oder „ich bin enttäuscht“.

Er analysiert und er weiß immer was mit anderen nicht stimmt bzw. was sie falsch machen. Wölfe leugnen die Verantwortung für ihre eigenen Gefühle und Handlungen, wie zum Beispiel „Ich fühle mich so, weil du mich mies behandelst“ oder „Ich muss das tun, weil das xy so will“ oder „Ich bin halt so, weil es mir zur Zeit so schlecht geht“. Weiterlesen

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Square Dance – ein gesundes Vergnügen

Einladung zum Heiligenfelder Gespräch

Jutta Wittmann

Jutta Wittmann, Psychologin in den Heiligenfeld Kliniken

Wir laden Sie herzlich zum Vortrag  “Square Dance – ein gesundes Vergnügen” am 17.07.2013 um 19:30 Uhr in die Parkklinik Heiligenfeld ein.

Der Vortrag ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Informationen zum Vortrag: In dem Vortrag wird hinsichtlich der gesundheitsförderlichen bzw. therapeutischen Wirkung ein Vergleich angestellt zwischen herkömmlicher Tanztherapie, der in den Heiligenfeld Kliniken praktizierten Rhythmustherapie und stark strukturierten, dem Formationstanz ähnlichen Versionen von Volkstanz am Beispiel des amerikanischen “Square Dance”.

An den Vortrag schließen sich zu typischer Square Dance Musik einfache praktische Beispiele an, die schnell und einfach zu erlernen sind und vom ersten Moment an Spaß machen. Ein Square der „Saaletal Dancers“ rundet den Abend ab.

Informationen zur Referentin: Die Referentin Jutta Wittmann, Diplompsychologin und als solche in der Marketingabteilung der Heiligenfeld Kliniken tätig, tanzt selbst seit 35 Jahren aktiv Square-Dance. Einige von Ihnen kennen Sie vielleicht auch als Autorin hier im Blog.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion und dem persönlichen Kennenlernen bei einem Imbiss.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Anita Schmitt

Leiterin der Akademie Heiligenfeld

Audioempfehlung:

Square DanceSollte Sie die Lust zum Tanzen gepackt haben, empfehlen wir Ihnen die Audio-CD “Die pure Lust am Tanzen – Square Dance”. Sie finden die CD im Buchshop Heiligenfeld.

 

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Was die Liebe braucht. Faktoren gelingender Partnerschaft

Fotolia_32873807_XSEinladung zum Heiligenfelder Gespräch

Wir laden Sie herzlich zum Vortrag  “Was die Liebe braucht. Faktoren gelingender Partnerschaft” am 27.06.2013 um 19:30 Uhr in die Parkklinik Heiligenfeld ein. Referent ist der bekannte Buchautor und erfahrene Paartherapeut Dr. Hans Jellouschek. Der Vortrag ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Informationen zum Vortrag: Der Wunsch nach Dauer in der Partnerschaft ist auch unter heutigen Paaren allgemein. Allerdings erfüllt er sich immer häufiger nur dann, wenn es den Partnern gelingt, ihre Liebe lebendig zu halten. In dem Vortrag geht es darum, die Faktoren deutlich zu machen, die dafür von Bedeutung sind: Was kann uns helfen, die Liebe immer wieder so zu erneuern und zu vertiefen, dass wir es trotz aller unvermeidbaren Krisen schaffen, immer wieder den gemeinsamen Weg zu finden?

Informationen zum Referenten:  Dr. Hans Jellouschek ist Psychotherapeut und Lehrtherapeut für Transaktionsanalyse und systemisch-integrative Paartherapie. Er ist Autor zahlreicher Bücher über Paarthemen wie “Wie Partnerschaft gelingt – Spielregeln der Liebe: Beziehungskrisen sind Entwicklungschancen”, “Achtsamkeit in der Partnerschaft: Was dem Zusammenleben Tiefe gibt”,  ”Die Paartherapie: Eine praktische Orientierungshilfe” oder viele mehr. In seinem Vortrag wird er seine Erfahrungen aus vielen Jahren Paartherapie zusammenfassen und an praktischen Beispielen erläutern.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion und dem persönlichen Kennenlernen bei einem Imbiss.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Anita Schmitt

Leiterin der Akademie Heiligenfeld

P.S. In der Akademie Heiligenfeld bieten wir zahlreiche Seminare zu den Themen “Paare” und “Beziehung” an. Z. B. Die Leidenschaft in Liebesbeziehungen gestalten, In Beziehung Sein, Gemeinsames inneres Wachstum durch Liebe, Beseelte Paarentwicklung – Ein Weg zu erfüllter Partnerschaft und Da war doch mal was…

Außerdem gibt es seit kurzem in der Parkklinik Heiligenfeld auch die Möglichkeit, sich als Paar gemeinsam behandeln zu lassen. Informationen hierzu finden Sie unter http://www.heiligenfeld.de/Berufsgruppen-und-Indikationen/indikationen-parkklinik-paarbehandlung.html

Literaturempfehlung:

Was die Liebe braucht - Dr. Hans JellouschekDr. Hans Jellouschek hat zu seinem Vortragsthema auch ein Buch geschrieben. Was Paare bewegt: Hans Jellouscheks Buch der Antworten auf die wichtigsten Fragen, die sich Paare im Laufe ihres Zusammenlebens immer wieder stellen. Praktische Hinweise eines erfahrenen Therapeuten. Sie finden das Buch im Buchshop Heiligenfeld

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Beziehungskiller Job?

Inwieweit wirken sich berufliche Belastungen oder die ständige Erreichbarkeit von Arbeitnehmern negativ auf Partnerschaften aus?

Fotolia_32873807_XSUm diese Fragen zu klären, hat JACOBS Krönung das INSTITUT FÜR DEMOSKOPIE ALLENSBACH mit einer bevölkerungsrepräsentativen Studie beauftragt. Das Ergebnis war eindeutig.

Beruflicher Stress wirkt sich in vielen Fällen negativ auf Partnerschaften aus. Rund jeder dritte Berufstätige, der in einer festen Beziehung ist, berichtete, dass in der Regel auch seine Partnerschaft leidet, wenn er Stress im Beruf hat. Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind dabei kaum festzustellen. Jedoch das Alter spielt eine Rolle: Ältere gehen mit dem beruflichen Stress ihres Partners/ihrer Partnerin gelassener um als Jüngere, oder lassen den beruflichen Stress weniger zu ihrem Partner durchdringen. Weiterlesen

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Resilienz-Training für Führende – Ein persönlicher Erfahrungsbericht

Fotolia_30568912_XS-150x150Heute klingt und schwingt noch eine besondere Weiterbildung in mir nach, die ich am Freitag und Samstag erleben durfte. „Resilienz-Training für Führende“ war die Überschrift im Seminarprogramm der Akademie Heiligenfeld.  Resilienz wurde dort beschrieben als Widerstandskraft, Belastungsfähigkeit und Flexibilität. Na, das sind wohl Eigenschaften, die jeder für sich selbst gebrauchen kann und die auch für eine Organisation als solches sehr wohltuend sind, dachte ich mir. Wer mich kennt, weiß aber, dass ich es bei einer Beschreibung eines Anderen nicht belasse, sondern wissen möchte, was dahinter steckt. Eine Recherche war angesagt. „Resilire“, ein latainisches Wort fand ich bei Wikipedia erklärt als „zurückspringen“, „abprallen“. Toleranz gegenüber Störungen stand da. Duldsamkeit, Gewährenlassen und Geltenlassen von fremden Einstellungen und Handlungen. Wie genial ist das denn, dachte ich. Nie mehr einen inneren Widerstand entwickeln gegen Menschen, die man nicht mag oder Dinge, die einem auferlegt werden. Wie leicht und lebendig würde da doch mein Leben! Wenn man es dann auch noch organisatorisch und nicht nur individuell sieht, wäre das doch dann ein System, zum Beispiel ein Unternehmen, das von innen und außen kommende Störungen bzw. Veränderungen ausgleichen kann. Mich erinnerte das gleich an ein Stehaufmännchen. Das habe ich schon immer gerne geschubst, bis es hektisch hin und her gewackelt hat und bewundert, dass es immer wieder seine Mitte gefunden hat. Liegen blieb es nie.

Foto4-e1361723236931Nun aber wieder zurück zu dem Training und genauer gesagt, zur Referentin Sylvia Keré Wellensiek. Ich lernte sie beim Kongress „Wirtschaft und Gesundheit“ kennen und war damals schon fasziniert von ihr als Person und ihrem Vortrag zum Thema Resilienz. Somit kannte ich nun das Thema und die Referentin, das trieb mich trotz meines vollen Terminkalenders zu der eineinhalbtägigen Auszeit, in dieses Seminar. Es war Freitagmittag und zusammen mit 19 anderen Personen nahm ich erwartungsvoll teil. Nach der Eingangsrunde stellte ich fest, das sind ja lauter interessante Menschen, aus ganz Deutschland, allen Branchen, unterschiedlichen Vorgeschichten und Führungspositionen. Die erste Frage nach dem „Warum sind Sie hier?“ war gar nicht so leicht. Da aber vor mir sieben andere Personen dran waren, hatte ich Zeit mir darüber klar zu werden. Ich wollte „lebendig bleiben in Stresssituationen“, und davon habe ich viele, ob im Umgang mit Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten, ob bei Großveranstaltungen mit plötzlichen Veränderungen wie Absagen oder Raumverlegungen oder individuellen Wünschen, oder mit meinem eigenen Anspruch in Reflexion zu den Zielvorgaben des Unternehmens. Wenn ich darüber nachdenke, gäbe es noch viele Beispiele, die ich in meinem verantwortungsvollen Job als Leiterin der Akademie in Kombination mit der Selbständigkeit als Dozentin, PR-Beraterin, Eventmanagerin und natürlich auch in der Beziehung zu meinem Mann, meinen Kindern und mit Freunden.

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Resilienz entwickeln

Ein Gespräch mit Dr. Joachim Galuska, Ärztlicher Direktor der Heiligenfeld Kliniken und Geschäftsführer der Akademie Heiligenfeld

Dr. Joachim GaluskaHerr Galuska,

in Ihrem Unternehmen pflegen Sie schon seit langer Zeit eine achtsame, lebendige Unternehmenskultur.

Was kann das Thema Resilienz für ein Unternehmen bedeuten?

Resilienz ist ein unternehmerischer Faktor, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Heute muss jedes Unternehmen mit ständig veränderten Situationen umgehen und dem Markt möglichst flexible und innovative Antworten geben. Diese Fähigkeit sich auf unterschiedliche Gegebenheiten einstellen zu können, dass muss erst mal gelernt werden, und will immer wieder neu bei den Mitarbeitern angestoßen sein. Der Begriff Resilienz ermöglicht es, die Bewusstseinsprozesse zu beschreiben, die heute in einer Organisation ablaufen sollten, um sie zukunftsfähig zu machen. Bei dieser Entwicklung können wir Methoden und Instrumente benutzen, die uns schon vertraut sind. Resilienz ist ein neuer Blickwinkel, eine positive Perspektive, um komplexe Herausforderungen anzuschauen und konstruktive Lösungen zu suchen.

Was kann ein Geschäftsführer tun, um seine Mitarbeiter zu solchen Prozessen zu bewegen?

Für einen Mitarbeiter ist es von höchstem Interesse, dass sein Arbeitsplatz gesichert ist. Von daher ist die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens ein großes Anliegen von ihm, genauso wie es das höchste Ziel der Geschäftsführung sein sollte. Wenn sich ein Unternehmer vor seine Belegschaft stellt und klar und deutlich erklärt, warum er Widerstandskraft, Flexibilität und Belastungsfähigkeit besonders in den Fokus nehmen möchte, wird er bei seinen Mitarbeitern höchste Motivation auslösen. Resilienz ist ja nichts Statisches. Es entsteht und entwickelt sich durch einen regen Austausch zwischen den Menschen, am besten über alle Hierarchien hinweg.

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