Allgemein

Internetsucht – Gefangen im Netz

Internetsucht„Internetsucht“ – internet addiction disorder, IAD – wurde als Begriff erstmalig von Ivan Goldberg, New Yorker Psychiater und Pharmakologe und selbst begeisterter „net user“, verwendet. 1995 veröffentlichte er in der New York Times einen ersten, eher scherzhaft gemeinten, Artikel zur Aufklärung über die Gefahren der Internetnutzung. Aus dieser zunächst nicht ganz ernstgemeinten Überlegung erwuchs schnell ein Bewusstsein über das Abhängigkeits-Potenzial der Internetnutzung.

Die einschlägige Daten- und Studienlage hat allerdings auch bis heute noch nicht zu einer Einigung in wissenschaftlichen Fachkreisen geführt. Die „Internet-Abhängigkeit“ oder der „Pathologische Internet-Gebrauch“ sind noch nicht in der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD) aufgenommen und damit auch nicht als eigenständige Erkrankung anerkannt. Zurzeit behilft man sich mit der Diagnose „Störung der Impulskontrolle“.

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Gedanken zu Sucht und Suche

Foto_Galuska_Doro

Die Leiterin des Personalmanagements der Heiligenfeld Kliniken, Dorothea Galuska hat sich Gedanken zu Sucht und Suche gemacht.

Dorothea Galuska ist Physio-, Bewegungs- und Körperpsychotherapeutin mit Ausbildungen in integrativer Bewegungstherapie und Orgodynamik, besitzt das europäische  Zertifikat für Psychotherapie (ECP), Meditationslehrerin, seit vielen Jahren Schülerin der Ridhwan School (Almaas).

Was suchen wir wirklich?

Wir Menschen sind in unserem Leben oft auf der Suche, experimentieren, probieren uns aus. Nur wenigen ist die Erkenntnis Pablo Picassos gegönnt, der sagt: “Ich suche nicht – ich finde”.

Was sagt dieses Suchen aus?

Wonach suchen wir?

Welches Grundgefühl treibt diese Suche an? Weiterlesen

Malen, Tanzen, Musizieren – Ein Bericht aus der Organisationsentwicklung

Heute hatten wir wieder eine ganz besondere Organisationsentwicklung. In meinem letzten Bericht aus der OE – so heißt die Organisationsentwicklung bei uns intern -  ging es um den eigenen Rhythmus. Heute war das Thema “Wir in Heiligenfeld”. Die Kreativtherapeuten hatten sich wieder etwas Spannendes für uns Mitarbeiter ausgedacht. Heute sollten wir das Thema und die Unternehmenskultur von Heiligenfeld künstlerisch, musisch und tänzerisch umsetzen. In einer Gruppe ging es um den Körperausdruck, durch den eine Skulptur entstehen sollte. In anderen Gruppen erwarteten die Teilnehmer das Bauen einer Collage oder Rohlinge aus Ton, die verziert werden durften. In der musischen Gruppe machten alle miteinander Musik, beim Tanz ging es um verschiedene Themen wie “Individuum in Gemeinschaft” oder “Blitz und Lichter”. In einer Gruppe hinterließen die Teilnehmer mit ihren Füßen Spuren, so wie sie diese auch im Leben hinterlassen.

Da ich dieses Mal selbst fotografierte, hatte ich eher die Rolle eines Beobachters, als eines Teilnehmers. Trotzdem war es spannend zu sehen, wie langsam Bilder entstanden, die sich zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügten. Als die Musiker plötzlich in die anderen Räume gingen und diese mit einem rhythmischen Klang füllten, tanzte z. B. die Tanzgruppe nicht mehr zu Musik aus der Stereoanlage, sondern zur eigenen produzierten Musik der Kollegen.

Am Ende der Veranstaltung gab es eine Art “Gallery Walk”, in dem wir alle entstandenen Bilder wie in einer Galerie besichtigen konnten. Auch heute war das sicher für den einen oder anderen wieder eine ungewohnte Erfahrung. Wenn Sie den letzten Bericht aus der OE verpasst haben, dann finden Sie ihn weiter hinten im Blog oder unter http://blog.heiligenfeld.de/den-eigenen-rhythmus-spren-ein-bericht-aus-der-organisationsentwicklung/

 

Heiligenfeld unterstützt Aktion “ONE BILLION RISING”

Dieser Text wurde von Thorsten Stüwe erstellt. Er leitet die Physikalische Abteilung der Luitpoldklinik Heiligenfeld.

 

Heiligenfeld unterstützt Aktion "One billion rising"Jede 3. Frau weltweit – das sind eine Milliarde Frauen (one billion) – war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt.

Am 14. Februar 2013 lädt der V-Day dazu ein, raus zu gehen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Frauen und Männer – überall auf der Welt.

Das Team der Physikalischen Therapie unterstützte diese Aktion im Rahmen des täglichen stattfindenden Walking-Programmes unter dem Motto :

” Walken für den Frieden, morgens viertel vor sieben!”

An der Aktion nahmen insgesamt ca. 50 Mitarbeiter und Patienten der Heiligenfeld Kliniken teil.

ONE BILLION RISING • STRIKE • DANCE • RISE !

Weitere Informationen zu der Aktion “one billion rising” finden Sie auch unter http://www.onebillionrising.de/

Dort werden auch andere Möglichkeiten zu demonstrieren gezeigt. Zum Beispiel dieses Video mit choreografischer Anleitung:

Trennungsbewältigung und Psyche

In unseren Kliniken kämpfen die Patienten häufig mit der Verarbeitung von Trennungen. Deshalb habe ich mich einmal mit der Leiterin der Kreativtherapien Lara Pietzko unterhalten. Sie hat mir in einem Interview erklärt, wie Trennungsbewältigung und Psyche zusammenhängen.

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Frau Pietzko, was passiert mit einem Menschen, wenn eine Trennung stattfindet?

Bei einer Trennung geht es um den Verlust von einem Menschen, der für das Wohlbefinden einer Person wichtig war. Oft treten Trauerreaktionen wie weinen, sozialer Rückzug und Selbstzweifel auf. Die Personen, die verlassen wurden, reagieren häufig mit Schuldgefühlen und Sinnfragen. Wie Personen auf eine Trennung reagieren, hängt oft mit ihrer Persönlichkeitsstruktur zusammen

Trennt sich ein Paar, entsteht zuerst einmal Verunsicherung, da die Verbindung der beiden Personen, die Geborgenheit und Liebe liefert, weg fällt. Der häufig wichtigste Bezugspunkt ist nicht mehr da und das kann oft eine existenzielle Bedrohung für die Person bedeuten, die verlassen wurde. Geht eine Beziehung in die Brüche, ist das mit  Enttäuschung verbunden. Herzschmerz wie Liebeskummer, Ängste und die Frage nach dem Sinn beschäftigen eine Person während einer Trennung. Es gibt vielfältige Gründe und Zeitpunkte für Trennungen von Paaren.

Ein Scheidepunkt in einer Beziehung, ist z. B. die Phase in der die Verliebtheit in Liebe übergeht. Die Zeit der Verliebtheit hält meistens nicht länger als 1 ½ Jahren an. Nach dieser Zeit bemerken viele Paare, dass Verliebtheit vergänglich ist. Sie sehen ihren Partner nun realistischer, als in der Zeit der Verliebtheit in der die meisten Menschen die “rosarote Brille” tragen und Schattenseiten ihres Partners hinnehmen. Kommt man an diesen Scheidepunkt, muss man abwägen, ob man mit den “Marotten” des anderen leben kann oder nicht.

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Behandlungserfolg und Patientenzufriedenheit

In den USA wird zunehmend Druck auf Krankenhäuser ausgeübt, die Patientenzufriedenheit zu einem wichtigen Maßstab für das Niveau des Krankenhauses werden zu lassen: Wenn ein Patient ein Krankenhaus als “exzellent” einstuft, dann wird das in nationalen Studien aufgeführt. Dies soll langfristig nicht nur für Patienten als Messlatte dienen, sondern ab Oktober 2012 vom US-Staat festgelegte Grundlage sein, um die Höhe der Vergütung festzulegen; schlechter bewertete Krankenhäuser erhalten dann weniger Vergütung.

Was auf den ersten Blick vernünftig und patientenorientiert klingt, ist nicht unproblematisch. Schließlich hat ein Patient häufig eine im Verhältnis zum therapeutischen Team verzerrte Priorisierung: Während die Therapeutin durchaus bereit ist, es als unwichtiges Übel anzusehen, wenn die ausgewogene Ernährung und die Farbgebung der Teppiche nicht dem Geschmack des Patienten entsprechen, er dafür aber gesund wird, ist der Patient aber dennoch verstimmt.

Nicht jedes Feedback in einer Therapiesitzung wird – bei aller Achtsamkeit – uneingeschränkte Begeisterung beim Patient auslösen; möglicherweise gibt der Patient dem Arzt eine schlechte Bewertung, obwohl dieser sich aufgeopfert hat für das Wohl des Patienten. Wie wird die Beurteilung ausfallen, wenn das Zimmer nicht nach Südwesten ausgerichtet, die Mahlzeiten zu gesund waren? Das mag oft wichtiger für viele Patienten für ihre Evaluierung sein als der für einen Patienten schwieriger zu greifende Therapieerfolg oder -misserfolg.

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Einladung zum Vortrag “Kultur der Genügsamkeit” mit Prof. Dr. Nico Paech

Wir laden Sie herzlich zum Vortrag „Kultur der Genügsamkeit”  mit Prof.  Dr. Nico Paech ein. Der Diplomvolkswirt und Universitätsprofessor referiert am Donnerstag, den 18. Oktober um 19:30 Uhr im Heiligenfeld Saal der Parkklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen über die Grundzüge und die Möglichkeiten zur Umsetzung einer Postwachstumsökonomie. Bei dem Vortrag handelt es sich um eine Kooperationsveranstaltung des Bund Naturschutz Bad Kissingen und der Akademie Heiligenfeld GmbH.

Der Vortrag:

Die Postwachstumsökonomie resultiert aus dem prägnanten Rückbau arbeitsteiliger, geldbasierter und globalisierter Versorgungsmuster, denn das industrielle Wohlstandsmodell, was auf der unbegrenzten und kostengünstigen Verfügbarkeit von Ressourcen basiert, stößt an seine Grenzen. Darauf deuten die Eskalation auf den Finanzmärkten, die Schuldenkrise, der Klimawandel und die Verknappung der Ressourcen (“Peak Everything”) hin. Die Hoffnung wirtschaftliches Wachstum durch technischen Fortschritt nachhaltig und klimafreundlich zu gestalten bröckelt. Daher gewinnen Suffizienz und urbane Subsistenz in einem umstrukturierten Industriesystems an Bedeutung. Herr Prof. Paech zeigt eine Wirtschaft auf, die nicht auf permantentes Wachstum aus ist und andere Zielsetzungen als stetige Steigerung des monetären Einkommens anstrebt.

Der Referent:

Prof. Dr. Nico Paech ist Diplomvolkswirt und Universitätsprofessor an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg. Ein Teil seines Forschungsgebietes umfasst Konsumforschung, Klimaschutz und Postwachstumsökonomik. Sein Diplom erlangte er 1987 an der Universität in Osnabrück. Er war als Unternehmensberater im Bereich Umweltmanagement und Marketing ökologischer Lebensmittel und als Agenda-21-Beauftragter der Stadt Oldenburg tätig.  Im Jahr 2006 erhielt er den Knapp-Forschungspreis für seine Arbeit zum Thema „Nachhaltiges Wirtschaften jenseits von Innovationsorientierung und Wachstum – Eine unternehmensbezogene Transformationstheorie“. Prof. Dr. Paech ist  Mitbegründer des wissenschaftlichen Zentrum CENTOS und Vorsitzender der Vereinigung für Ökologische Ökonomie.

Im Anschluss an dem Vortrag besteht bei einem Imbiss die Möglichkeit zum Kennenlernen und Austausch.

 

Emotionale Intelligenz

 Fotolia_42687118_XSEQ statt IQ?

Lange Zeit galt der Intelligenz-Quotient (IQ) als Maßstab für den Erfolg. Daniel Golemans internationaler Beststeller „EQ- Emotionale Intelligenz“ stellte diese Theorie auf den Kopf. In seinem Buch belegt er anhand verschiedener Forschungsansätze und den Ergebnissen der Hirnforschung und der Kognitionswissenschaft, dass die emotionalen Fähigkeiten mindestens ebenso wichtig für den beruflichen und privaten Erfolg sind, wie die Rationalität.

Was ist Emotionale Intelligenz?

Die Emotionale Intelligenz umfasst nach Daniel Golemann die Fähigkeit, die eigenen Emotionen wahrzunehmen, mit diesen Emotionen umgehen zu können, sie in den Dienst der Sache zu stellen, sowie die Fähigkeit zur Einfühlung in andere Menschen und zum kompetenten Umgang mit Beziehungen.

Dass alle Menschen Emotionen empfinden und diese zum Ausdruck bringen und sich und andere dadurch beeinflussen, steht außer Frage. Aber was ist nötig, um diese Fähigkeit zu erwerben und auszubauen?

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Tag der Stille in Heiligenfeld

Heute ist in Heiligenfeld der sogenannte “Tag der Stille”. Das bedeutet, dass alle Patienten von morgens bis abends nicht sprechen. In Notfällen dürfen sie das natürlich. Warum das Ganze? Weil wir in unserer heutigen Welt immer mit Umwelt- und Umgebungsgeräuschen beschäftigt sind und so gut wie nie auf unsere innere Stimme hören. Die Stille ist – und das vor allem im therapeutischen Prozess – etwas ganz kostbares. Sie erlaubt uns, einmal nach Innen zu schauen, unsere eigenen Gefühle wahrzunehmen. In manchen Fällen kommen im Schweigen Dinge hoch, die wir verdrängen und in der Hektik des Alltags nie zulassen. Neben den Patienten schweigen auch die Therapeuten und Mitarbeiter, wenn sie sich in den Kliniken bewegen. In der Verwaltung ist ein reines Schweigen über den ganzen Tag kaum möglich. Man stelle sich nur mal vor, es klingelt das Telefon und niemand geht hin. :-)

Damit aber auch alle nicht-therapeutischen Mitarbeiter von der Stille profitieren, wurde der “Tag der Stille” für die Mitarbeiter in “Tag der Achtsamkeit” umbenannt. An diesem Tag, der alle drei Monate stattfindet, nehmen morgens alle  Mitarbeiter, die zu der Zeit abkömmlich sind, an einer Großgruppenveranstaltung teil. Heute hatte auch für uns diese Veranstaltung etwas mit Stille zu tun, denn es ging um Stillwerden und Meditation. Wir wurden im Vorfeld darum gebeten, nicht nur den Weg in den Heiligenfeld Saal schweigsam zu begehen, sondern auch im Heiligenfeld Saal nicht miteinander zu sprechen. Das war eine ganz schöne Herausforderung, wenn über 200 Personen plötzlich aufeinander treffen. Ich persönlich habe den Tag der Stille ja schon öfter miterlebt. Für einige Kolleginnen und Kollegen war es das erste Mal. Deshalb habe ich unsere Praktikantin Franziska Möller einmal gebeten, ihre Erfahrungen aufzuschreiben, die wir folgend mit Ihnen teilen möchten. Vielleicht regt es ja den ein oder anderen an, auch mal selbst innezuhalten und die Stille zu genießen.

 

Meine Erfahrungen am Tag der Stille und Achtsamkeit

Franziska Möller

Um neun Uhr haben sich alle Mitarbeiter, die Zeit hatten, auf den Weg zum Heiligenfeld Saal der Parkklinik gemacht. Der Gang dorthin verlief überwiegend still oder nur mit ganz leisem Sprechen. Im Saal angekommen, suchte sich jeder Mitarbeiter einen Platz. Nachdem auch die letzten angekommen waren, begann Dorothea Galuska mit einer kurzen Einführung. Sie zitierte einen Musiker zum Thema Stille. Im Anschluss erklärte sie allen Beteiligten die Meditation, den richtigen Sitz, die richtige Haltung des Rückens, der Hände und den Stand der Füße. Es war eine ganz neue Erfahrung für mich, die sehr interessant war. In einer 15-minütigen Meditationsphase hatte ich die Möglichkeit, auf mein Inneres zu hören, den eigenen Körper zu fühlen, meinen Atem wahrzunehmen und auch alle anderen Dinge wahrzunehmen, die mich von meiner Stille ablenken. Das war das Husten anderer Teilnehmer, oder auch das Knarren des Stuhles eines anderen, oder das Ein- und Ausatmen des Nachbarn. Diese 15 Minuten kamen mir lange vor, vielleicht aus dem Grund, weil es für mich noch neu war, oder weil ich meine Stille noch nicht gefunden habe. Ich bemerkte, dass es auch anderen schwer fiel, still zu sein. Still sein und eine innere Ruhe zu finden ist gar nicht so einfach. Eine weitere positive Erfahrung war es, zu sehen, dass nicht nur die Mitarbeiter aus Bad Kissingen an diesem Vortrag teilnehmen konnten, sondern auch die Mitarbeiter aus Waldmünchen per Videokonferenz. So konnten alle gemeinsam den Tag beginnen.

 

Dr. Joachim Galuska zu Besuch bei der Bundeskanzlerin

Dr. Joachim Galuska überreichte nach dem Gespräch der Bundeskanzlerin sein Buch “Die Kunst des Wirtschaftens” (kostenfreier Versand über den Online-Shop Heiligenfeld).

Am Montag, dem 27.08.2012 war unser Geschäftsführer und Gründer Dr. Joachim Galuska zu Besuch bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Sie hatte zehn Unternehmer aus Deutschland, die ihr Unternehmen werteorientiert führen, zu einem “Mittelstandsgespräch eingeladen”. In einem persönlichen Gespräch habe ich mit Dr. Joachim Galuska über seine Erlebnisse bei der Kanzlerin im Bundeskanzleramt gesprochen und er hat mir verraten, wie es sich angefühlt hat, die mächtigste Frau im Land persönlich kennenzulernen.

Herr Dr. Galuska, warum waren Sie bei Angela Merkel eingeladen?

Die Kanzlerin lädt in unregelmäßigen Abständen Unternehmer zu den sogenannten “Mittelstandsgesprächen” ein, um sich in kleinem Kreis über die Situation und die Bedürfnisse im Wirtschaftssektor zu informieren. In der letzten Zeit fanden hier Gespräche zum Beispiel mit Unternehmen der IT-Branche oder zum Thema “Frauen in Führungspositionen” statt. Dieses Mal hatte Frau Merkel zehn Unternehmer eingeladen, die dafür bekannt sind, ihr Unternehmen werteorientiert und nachhaltig zu führen. Nach Recherchen im Internet und Anfragen bei Verbänden und Wettbewerben hat sie schließlich zehn Unternehmer eingeladen, darunter auch mich.

Was waren die Inhalte Ihres Gesprächs?

Frau Merkel stellte jedem Gesprächsteilnehmer drei Fragen: Sie wollte wissen, was wir unter dem Begriff Werteorientierung verstehen und wie wir sie leben. Dann warum wir das machen und wie wir darauf gekommen sind. Und letztlich, welche Unterstützung wir uns von der Politik wünschen. Zunächst sollte jeder reihum individuell die Fragen beantworten. Anschließend war noch eine offene Runde, in der jeder noch etwas sagen konnte.

Was waren für Sie die wichtigen Themen?

Für mich war es wichtig, dass ich neben den strukturellen Themen, die meist die anderen vorgetragen haben, den Fokus auf die psychosoziale Lage legen konnte. Im Grunde waren mir drei Themen wichtig:

Wir haben darüber gesprochen, dass ich überzeugt davon bin, dass werteorientierte Unternehmen im Wettbewerb nur dann eine Chance haben, wenn die Bevölkerung die Werteorientierung des Herstellers erkennt und anerkennt. Dafür wäre ein stärkeres Bewusstsein in der Bevölkerung wichtig, dass nicht nur preiswert gut ist, sondern auch die Art der Herstellung und gute Bedingungen für die Mitarbeiter ausschlaggebend für den Kauf sein sollten. Somit brauchen wir ein Wertebewusstsein in der Gesellschaft.

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Image-Film der Parkklinik Heiligenfeld

Der Image-Film über die Parkklinik Heiligenfeld ist fertig. Wir freuen uns, ihn heute das erste Mal zu zeigen.

Netzwerk “SchuleWirtschaft” zu Gast in Heiligenfeld

Dorothea Galuska, Leiterin des Personalmanagements, bei ihrem Vortrag.

Am Mittwoch, dem 4. Juli 2012, waren über fünzig Lehrer, Schulleiter und Menschen aus der Wirtschaft in Heiligenfeld zu Besuch. Bei der Tagung „Vielfalt als Chance – Integration und Offenheit fördern“ der Bundesarbeitsgemeinschaft „SCHULEWIRTSCHAFT“ diskutierten die Teilnehmer über die Möglichkeiten und Chancen der Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den beruflichen Alltag. Das bayernweite Netzwerk hatte die unterfränkischen Arbeitskreise und deren Mitglieder, darunter auch Josef Hammerl, Schulamtsdirektor Bad Kissingen und Edith Degenhardt, Leiterin des Rhön-Gymnasiums in Bad Neustadt, eingeladen.

Nach den Vorträgen am Vormittag von Dr. Thomas Gensicke von der TNS Infratest Sozialforschung und und Elisabeth Kirsch, der Geschäftsführerin des Netzwerkes folgte ein Pressegespräch. Vertreter der Main-Post und der Saale Zeitung ließen sich alles zum Netzwerk erklären. Nachmittags trafen sich die unterschiedlichen Arbeitskreise in Workshops, um Ideen und Lösungen zur besseren Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu erarbeiten. Heiligenfeld ist dabei ein gutes Beispiel: Menschen aus über zwanzig Nationen arbeiten hier. Wie auch im Pressegespräch von Elisabeth Kirsch gesagt, bildet die Beherrschung der deutschen Sprache die Grundlage eines reibungslosen Lebens in Deutschland. Auch hier geht Heiligenfeld voran und bietet ausländischen Mitarbeitern einen Deutschkurs während der Arbeitszeit an. Am Ende der Veranstaltung stellte Dorothea Galuska den Teilnehmern noch das Ausbildungskonzept von Heiligenfeld vor und lud anschließend zur Hausführung ein.

Pressegespräch

 

Heiligenfeld auf dem Hauptstadtkongress

Als Verantwortliche für die Sozialen Medien in den Heiligenfeld Kliniken durfte ich gestern auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin an einer Runde zum Thema “Social Media im Krankenhaus” teilnehmen und als Referentin unser Engagement in den Sozialen Medien vorstellen. Eingeladen war ich von Prof. Dr. Anja Lüthy, Professorin an der FH Brandenburg, zusammen mit Dr. Christian Stoffers vom St. Marienkrankenhaus in Siegen und Claus Hager vom Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz über das Thema zu sprechen. Warum wir in den Sozialen Medien aktiv sind, war einer der Hauptinhalte der Diskussion, denn viele Krankenhäuser haben immer noch Angst davor, die Kontrolle über ihre Kommunikation ein Stück weit abzugeben. Nämlich an Sie! Die Internetnutzer. Für uns in Heiligenfeld geht es aber um die Begegnungen mit Ihnen. Ohne die Sozialen Medien wären diese im Internet nicht in dieser Art und Weise möglich.Wir empfinden es als absolut bereichernd, dass Sie mit uns über die Sozialen Medien wie Facebook, Twitter und unseren Blog in Kontakt sind und mit uns über aktuelle Themen diskutieren. Und dafür möchten wir einfach einmal DANKE sagen!

Es freut uns sehr, dass Sie mit uns in den Dialog treten. Wir möchten Ihnen einen Mehrwert bieten und hoffen, dass uns das gelingt. Wenn Sie Themenwünsche z. B. für den Blog haben, dann teilen Sie uns diese bitte mit. Sehr gerne werden wir diese dann in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten bearbeiten.

Viele liebe Grüße

Ihre Kathrin Schmitt

 

Von Berufs wegen traumatisiert

Traumatische Erfahrungen und kritische Ereignisse in der persönlichen Lebensgeschichte bringen die Menschen oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Solche Traumen haben nachhaltige negative Auswirkungen auf die Gesundheit.

Menschen, die in ihrem Beruf bei traumatischen Ereignissen die Rolle des Helfers oder Berichterstatters einnehmen, erleben solche Situationen häufig. Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, aber auch Ärzte, Pflegepersonen oder Journalisten sind zwar einerseits durch ihre Ausbildung und Erfahrung geschult, mit extremen, nicht alltäglichen Situationen umzugehen, sind aber nicht dagegen gefeit, aus solchen Erlebnissen psychische Verletzungen davonzutragen. Kritische Ereignisse haben die Qualität eines starken Stressors und auch für überdurchschnittlich belastbare Menschen ist es normal, nach solchen nicht alltäglichen Ereignissen Belastungsreaktionen zu zeigen. Weiterlesen

Auch Helden brauchen Hilfe

Neuerdings wird in den Medien vermehrt darüber berichtet, dass Mitglieder der Polizei und anderer zum Schutz der Bürger eingesetzter Berufsgruppen selbst zu Opfern von Anfeindungen, Aggression und Gewalt werden. Ein nicht zu leugnender gesellschaftlicher Wertewandel in manchen Bereichen der Bevölkerung äußert sich hier in einer verstärkten Respektlosigkeit gegenüber bestimmten Berufsgruppen.

Gezielte gegen die Beamten gerichtete Angriffe körperlicher oder verbaler Natur stellen nur eine von vielen psychischen Belastungen dar, die ihr Berufsalltag unweigerlich enthält. Die Beamten werden täglich mit Geschehnissen konfrontiert, die für die meisten Menschen außergewöhnliche oder sogar extreme Situationen darstellen. Rasche Entscheidungen werden gefordert. Zu den zum Teil traumatischen Erlebnissen kommen die Belastungen durch  Schichtdienst und Überstunden, durch administrative Zwänge und einen erheblichen bürokratischen Aufwand. Je länger ein Beamter im Dienst ist, desto höher steigt die Stressbelastung. Weiterlesen