Angst

Heiligenfeld ABC – der Buchstabe C

Heute haben wieder einen Beitrag aus unserer Rubrik „Heiligenfeld ABC“ für Sie. Nach dem Buchstaben „B“ im November, haben wir nun die Themen „Copingstrategie und „Coach“ zum Buchstaben „C“ für Sie vorbereitet. Copingstrategie „Coping“ oder „Copingstrategie“ – sicherlich sind diese Begriffe vielen bekannt. Man (über)liest sie immer mal wieder, ohne genau zu wissen, was sie eigentlich bedeuten. Die Bezeichnung stammt zwar aus dem Englischen, sie hat jedoch nichts mit „to

Heiligenfeld ABC – der Buchstabe A

Mit dem „Heiligenfeld ABC“ haben wir uns eine neue Rubrik für Sie ausgedacht. Wir ordnen jedem Monat einen Buchstaben des Alphabets zu und wählen dazu passende Themen für Sie aus. Diese werden in Form von kurzen Texten, Videos, Grafiken oder Fotos umgesetzt. Ziel des „Heiligenfeld ABC“ ist es, Ihnen verschiedene Themen in informativer und unterhaltsamer Weise näherzubringen – lassen Sie sich überrraschen! Wir beginnen im Oktober mit dem Buchstaben „A“

Schulangst: “Hilfe, mein Kind will nicht mehr in die Schule gehen!”

“Mama mir ist schlecht, ich kann heute nicht in die Schule gehen“ solche oder ähnliche Sätze hat wohl jede Mutter und Vater schon einmal gehört. Meist frühmorgens, mit Leidensmiene und flehentlichem Blick vorgetragen, tun sich viele Eltern schwer nicht nachzugeben und „ausnahmsweise“ das Kind von der Schule zu befreien, damit es sich erholen und auskurieren kann. Im Fall von Fieber, Infektionen und anderen ansteckenden Krankheiten ist es natürlich unbedingt angebracht,

Angsterkrankungen und stationäre Behandlung

Die Grenze zwischen begründbarer, „gesunder“ Angst und einer Angsterkrankung wird oft unbemerkt überschritten. Die psychische Erkrankung beginnt dort, wo die Intensität des Angstgefühls nicht der tatsächlichen Bedrohung entspricht, wo Leidensdruck entsteht und der Alltag beeinträchtigt ist. Bei allen Formen von Angsterkrankungen treten aufgrund des aus dem Gleichgewicht geratenen vegetativen Nervensystems körperliche Symptome auf. Herzklopfen, Atemnot, Zittern, Schwitzen, Schwindel, Verdauungsprobleme und Schmerzzustände entsprechen ursprünglich der „Alarm“-Reaktion des Organismus in akuten Stress-Situationen

Angst am Arbeitsplatz - Interview mit Erwin Schmitt

Unser Chefarzt der Parkklinik, Erwin Schmitt, hat der Deutschen Angstzeitschrift ein Interview zum Thema „Angst am Arbeitsplatz gegeben“. Das gesamte Heft widmet sich sehr einfühlsam dem Thema und enthält wertvolle Hinweise, Erklärungen und Informationen. Herausgeber von daz ist die DASH, Deutsche Angst-SelbstHilfe, ein Projekt der Angst-Hilfe e.V. München. Die DASH versteht sich als eine Art Dachorganisation und Vermittler: Sie hilft bei Gründung, Organisation, Aufbau und Weiterentwicklung von Angst-Selbsthilfegruppen, will deren

Herzinfarkt oder doch "nur" Angst?

Starke Angst wird immer begleitet von körperlichen, meist vegetativen Symptomen. Diese entsprechen ursprünglich der „Alarm“-Reaktion des vegetativen Nervensystems in akuten Stress-Situationen. Solche Beschwerden sind z. B. Herzklopfen, Atemnot, Zittern, Schwitzen, Schwindel, Verdauungsprobleme und Schmerzzustände. Bei Angsterkrankungen, insbesondere bei ungerichteten Ängsten wie der generalisierten Angststörung und bei Panikattacken, stehen diese körperlichen Symptome oft im Vordergrund. Da hier häufig eine reelle Bedrohungs- oder Gefahrensituation fehlt, werden die körperlichen Symptome nicht als Reaktion

Angst vor Anderen

„Phobien“ sind irrationale Ängste vor ganz bestimmten Dingen oder Situationen Dabei ist dem Betreffenden meistens bewusst, dass seine Ängste hinsichtlich der Bedrohungsquelle und in ihrer Intensität unangemessen stark sind. Auslöser einer phobischen Reaktion können die unterschiedlichsten Dinge sein. Häufig ist die sogenannte soziale Phobie, d. h. das Auftreten starker Ängste bis hin zur Panik in bestimmten sozialen Situationen. Die Betroffenen haben z. B. übermäßige Angst vor öffentlichen Auftritten oder davor,

Wenn Angst lähmt - Angststörungen

Was ist Angst? Angst ist  ein Teil unseres Gefühlslebens und deshalb durchaus sinnvoll. Als Warn- und Alarmsignal hilft sie auf Bedrohungen von außen und Störungen von innen aufmerk­sam zu machen. Damit ist sie ein lebensnotwendiger Anpassungs- und Lernvorgang. Angststörungen sind psychische Störungen, bei denen die Furcht vor einem Objekt oder ei­ner Situation so stark im Vordergrund steht, dass das alltägliche Leben in vielen Bereichen stark eingeschränkt ist. Man bezeichnet Angst