Heiligenfeld Kliniken

Rehabilitation nach Schulteroperationen

Schultergelenk

Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk des Körpers, das gleichzeitig aber auch sehr anfällig für Verletzungen und Verschleiß ist.

In Deutschland werden jährlich über 100.000 Schulterarthroskopien durchgeführt (Quelle: www.operation.de) und etwa 15.000 künstliche Schultergelenke implantiert (Quelle: www.metropolnews.info/news/gesundheit-medi-zin-und-pflege/hd).

In der Luitpoldklinik Heiligenfeld führen wir bei schulteroperierten Patienten eine stadienadaptierte Rehabilitationsbehandlung durch, die sich in drei grundsätzliche Phasen unterteilen lässt.

Die Therapiephasen sind miteinander verzahnt bzw. gehen fließend ineinander über.

1. Phase – Entzündungsabbau und Schmerzlinderung:

Ziele sind die Minimierung von Schmerz und Entzündung, die Unterstützung des Heilungsprozesses und die Konditionierung der Weichteiltrophik.

2. Phase – Bewegungsausmaß:

Ziele sind die Verbesserung der Gelenkmobilität und die Vermeidung von Kontrakturen.

3. Phase – Kraftoptimierung:

Ziele sind die Kräftigung der gelenkumgreifenden Muskulatur und die Wiederherstellung der statischen und dynamischen Stabilität.

Die Rehabilitationsbehandlung nach Schulteroperationen ist komplex und fordert neben fundierten anatomischen und biomechanischen Kenntnissen auch eine gute interdisziplinäre Vernetzung zwischen Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Pflegekräften. Nur so können auch Abweichungen von einem regelhaften Rehabilitationsverlauf frühzeitig erkannt und ggf. mit dem Operateur weiterführende Maßnahmen abgestimmt werden.

Plätzchen-Rezept zur Weihnachtszeit

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit!Weihnachtsplätzchen

Ganz Deutschland liegt unter einer dicken Schneedecke, die Städte und Dörfer sind mit Lichtern geschmückt und der Geruch von Glühwein und Lebkuchen liegt in der Luft. Draußen wird es immer kälter und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Das Weihnachtsfest rückt immer näher.

Was darf da nicht fehlen? Die Plätzchen natürlich. Während es draußen stürmt und schneit, verwandeln sich viele Küchen in Weihnachtsbäckereien. Es wird gebacken, verziert und vor allem genascht. Melanie Gerstner, Diätassistentin in der Heiligenfeld Klinik Waldmünchen, hat uns ein besonders leckeres Rezept für Schokotatzen verraten, welches wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen.

Zutaten:

200g Butter, 100 g brauner Zucker, 1 Bio-Ei,

225g Weizenvollkornmehl, 1 TL Backpulver, 75g Kokosraspel, 125 g Vollmilchschokolade.

Zubereitung:

Butter und Zucker schaumig rühren, dann das Ei unterrühren. Anschließend das Mehl, Backpulver und Kokosflocken mit einem Löffel unterrühren. Alles verkneten, ca. 50 Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Mit einer leicht in Mehl getauchten Gabel die Kugeln bis zur Hälfte eindrücken. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad ca. 15-18 Minuten backen. Wenn die Kekse ausgekühlt sind, die nicht eingedrückte Seite der Kekse mit geschmolzener Schokolade bestreichen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Backen, und vor allem beim Naschen, sowie eine fröhliche und geruhsame Adventszeit im Kreis Ihrer Lieben.

Gefühle zum Ausdruck bringen

Die Bedeutung von Gefühlen in der stationären Behandlung psychosomatischer Erkrankungen

KörpertherapieWieso ist es eigentlich wichtig, Gefühle zum Ausdruck zu bringen? Jeder von uns hat sicherlich schon einmal erlebt nichts zu fühlen, in Phasen der Überlastung oder nach Schicksalsschlägen…vor allem Menschen, die unter Depressionen leiden, benennen häufig das Symptom der Gefühllosigkeit. Solange dieser Zustand nicht dauerhaft anhält, ist er einfach eine normale Reaktion auf „Stresssituationen“, die uns letztlich helfen soll, handlungs-und überlebensfähig zu bleiben. Nicht selten kommt es jedoch vor, dass solche Zustände sich chronifizieren und unsere Lebensqualität deutlich herabsetzen. Die Lebensfreude, die Kontaktfreudigkeit sowie die Motivation beginnen abzunehmen. Häufig verbunden mit Leistungsminderung in Beruf und Familie.

Menschen, die in solch eine gesundheitliche, psychische oder emotionale Lebenskrise gekommen sind, werden in den Heiligenfeld Kliniken im Rahmen eines integrativen Therapiekonzepts behandelt. Einfach ausgedrückt könnte man sagen, dass sich eine psychische, emotionale und psychosomatische Störung darin ausdrückt, dass das menschliche Individuum aus dem Gleichgewicht geraten ist (wie oben beschrieben).

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Behandlungserfolg und Patientenzufriedenheit

In den USA wird zunehmend Druck auf Krankenhäuser ausgeübt, die Patientenzufriedenheit zu einem wichtigen Maßstab für das Niveau des Krankenhauses werden zu lassen: Wenn ein Patient ein Krankenhaus als “exzellent” einstuft, dann wird das in nationalen Studien aufgeführt. Dies soll langfristig nicht nur für Patienten als Messlatte dienen, sondern ab Oktober 2012 vom US-Staat festgelegte Grundlage sein, um die Höhe der Vergütung festzulegen; schlechter bewertete Krankenhäuser erhalten dann weniger Vergütung.

Was auf den ersten Blick vernünftig und patientenorientiert klingt, ist nicht unproblematisch. Schließlich hat ein Patient häufig eine im Verhältnis zum therapeutischen Team verzerrte Priorisierung: Während die Therapeutin durchaus bereit ist, es als unwichtiges Übel anzusehen, wenn die ausgewogene Ernährung und die Farbgebung der Teppiche nicht dem Geschmack des Patienten entsprechen, er dafür aber gesund wird, ist der Patient aber dennoch verstimmt.

Nicht jedes Feedback in einer Therapiesitzung wird – bei aller Achtsamkeit – uneingeschränkte Begeisterung beim Patient auslösen; möglicherweise gibt der Patient dem Arzt eine schlechte Bewertung, obwohl dieser sich aufgeopfert hat für das Wohl des Patienten. Wie wird die Beurteilung ausfallen, wenn das Zimmer nicht nach Südwesten ausgerichtet, die Mahlzeiten zu gesund waren? Das mag oft wichtiger für viele Patienten für ihre Evaluierung sein als der für einen Patienten schwieriger zu greifende Therapieerfolg oder -misserfolg.

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Neu im Shop: CD von Yoshua L. Gote “Meditationen”

Yoshua L. Gothe ist ehemaliger Mitarbeiter der Heiligenfeld Kliniken. Der Kunst- und Psychodramatherapeut hat eine eigene CD aufgenommen, die ab sofort im Heiligenfeld Shop erhältlich ist. “Ein Weg zu mir selbst” lautet der Titel der ersten Meditationsreihe auf der CD. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Übungen, die über längere Zeit wiederholt werden können. Im Laufe der Zeit lernt man die Dinge ungewohnt und wertfrei zu beobachten. Aus dieser neuen Sichtweise kann sich eine Haltung entwickeln, in der Vertrauen und tiefes Verstehen als neue Form des Betrachtens wahrgenommen werden.

In der Meditation “Liebende Güte” hingegen steht das wertfreie Beobachten der eigenen Gedanken und Gefühle im Vordergrund. Die von Yoshua L. Gote eingesprochene Meditation entstand während der Intensivwochen von 2009 bis 2011 in den Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen.

Vom 7. bis 9. Dezember 2012 findet das zur CD passende Seminar “Werde das, was du wirklich bist” der Akademie Heiligenfeld statt. Dieses Seminar wird von Yoshua L. Gote geleitet.

Unter folgendem Link können Sie die CD in unserem Shop bestellen:

http://www.shop-heiligenfeld.de/Ein-Weg-zu-mir-selbst.htm

 

Image-Film der Parkklinik Heiligenfeld

Der Image-Film über die Parkklinik Heiligenfeld ist fertig. Wir freuen uns, ihn heute das erste Mal zu zeigen.

Wer bin ich? – auf dem Weg zur eigenen Identität

Wer war ich, wer bin ich, wer will ich sein?

Diese Fragen begleiten uns Menschen durch unser gesamtes Leben. Die Einen können sie sofort beantworten, andere schwer, oder gar nicht. Wer mit der Beantwortung Probleme hat, könnte inmitten einer Identitätskrise stecken.

Entstehung der eigenen Identität

“Eine Identität hat man nicht von Geburt an, es ist vielmehr der Reichtum an Erfahrungen”, meint Erwin Schmitt, Chefarzt der Parkklinik Heiligenfeld. Erheblich beeinflusst wird sie vom Umfeld, in dem man sich in den ersten Jahrzehnten befindet. Die Familie, Freunde und die Umwelt haben einen entscheidenden Einfluss auf die eigene Identität. Weiterlesen

Tag der offenen Tür in der Luitpoldklinik Heiligenfeld

Im Namen des gesamten Teams der Luitpoldklinik Heiligenfeld möchte ich Sie alle ganz herzlich zu unserem Tag der offenen Tür einladen. Am kommenden Samstag, dem 16.06.2012, erwartet Sie von 13 bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches Programm.

Die Luitpoldklinik Heiligenfeld ist eine Rehaklinik für Orthopädie, innere Medizin und Onkologie und liegt gegenüber des herrlichen Kurparks in der Bismarckstraße 24 in Bad Kissingen. Die Rehabilitationsmaßnahmen umfassen stationäre und ambulante Vorsorgemaßnahmen, Heilverfahren und Anschlussheilbehandlungen.

Lernen Sie die Luitpoldklinik Heiligenfeld persönlich kennen und schauen Sie hinter die Kulissen! Wir freuen uns auf Sie!

Das Programm sieht wie folgt aus:

 

Von Berufs wegen traumatisiert

Traumatische Erfahrungen und kritische Ereignisse in der persönlichen Lebensgeschichte bringen die Menschen oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Solche Traumen haben nachhaltige negative Auswirkungen auf die Gesundheit.

Menschen, die in ihrem Beruf bei traumatischen Ereignissen die Rolle des Helfers oder Berichterstatters einnehmen, erleben solche Situationen häufig. Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, aber auch Ärzte, Pflegepersonen oder Journalisten sind zwar einerseits durch ihre Ausbildung und Erfahrung geschult, mit extremen, nicht alltäglichen Situationen umzugehen, sind aber nicht dagegen gefeit, aus solchen Erlebnissen psychische Verletzungen davonzutragen. Kritische Ereignisse haben die Qualität eines starken Stressors und auch für überdurchschnittlich belastbare Menschen ist es normal, nach solchen nicht alltäglichen Ereignissen Belastungsreaktionen zu zeigen. Weiterlesen

Auch Helden brauchen Hilfe

Neuerdings wird in den Medien vermehrt darüber berichtet, dass Mitglieder der Polizei und anderer zum Schutz der Bürger eingesetzter Berufsgruppen selbst zu Opfern von Anfeindungen, Aggression und Gewalt werden. Ein nicht zu leugnender gesellschaftlicher Wertewandel in manchen Bereichen der Bevölkerung äußert sich hier in einer verstärkten Respektlosigkeit gegenüber bestimmten Berufsgruppen.

Gezielte gegen die Beamten gerichtete Angriffe körperlicher oder verbaler Natur stellen nur eine von vielen psychischen Belastungen dar, die ihr Berufsalltag unweigerlich enthält. Die Beamten werden täglich mit Geschehnissen konfrontiert, die für die meisten Menschen außergewöhnliche oder sogar extreme Situationen darstellen. Rasche Entscheidungen werden gefordert. Zu den zum Teil traumatischen Erlebnissen kommen die Belastungen durch  Schichtdienst und Überstunden, durch administrative Zwänge und einen erheblichen bürokratischen Aufwand. Je länger ein Beamter im Dienst ist, desto höher steigt die Stressbelastung. Weiterlesen

Therapien in Heiligenfeld – Interview mit Lara Pietzko

Lara Pietzko, Leiterin der Kreativtherapien in Heiligenfeld

Körpertherapie, Musiktherapie, Kreativtherapie, Tanztherapie, Psychotherapie … All diese Begriffe begegnen einem, wenn man sich mit der Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen auseinander setzt. Doch was versteht man eigentlich darunter? Um ein bisschen Licht ins Dunkel der verschiedenen Therapieansätze zu bekommen, habe ich mich einmal mit Lara Pietzko unterhalten, die mir die Therapien in Heiligenfeld erklärt hat. Sie ist die Leiterin der Kreativtherapie, die nicht nur den verschiedensten Therapeuten vorsteht, sondern auch selber noch Therapiegruppen begleitet.

Wie unterscheiden sich Kreativ- und Körpertherapie?

Die Heiligenfeld Kliniken benutzen den Begriff Kreativtherapie als Oberbegriff für die verschiedenen Therapieformen der Körpertherapie, der Musik- und der Kunsttherapie. Zur Körpertherapie gehören zum Beispiel in Heiligenfeld die Aggressionsgruppe, die Tanztherapie, die Atemgruppe und die Rhythmustherapie. Bei der Kunsttherapie arbeiten wir mit der Mal- und der Gestalttherapie.

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Tiergestützte Therapie – Mit Tieren zu sich selbst finden

Die Patienten der Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen nehmen im Rahmen ihrer therapeutischen Behandlung teilweise auch an einer Reittherapie teil. Bei der Reittherapie arbeiten die Heiligenfeld Kliniken seit vielen Jahren eng mit der Orenda Ranch in Burglauer und ihrer Inhaberin Birgit Appel-Wimschneider zusammen. Die Diplom-Biologin mit dem Schwerpunkt Verhaltensbiologie ist zudem Psychotherapeutin (HPG), Reittherapeutin und Beziehungstherapeutin. Zusammen mit ihren Mitarbeitern und Tieren hilft sie den Patienten wieder ein Gespür für sich selbst zu bekommen. Wie genau, hat sie mir in einem Interview verraten.

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Die ganze Welt in einer Rosine – Achtsamkeitsübung

 

RosineAls Klassiker der Achtsamkeitsübungen gilt die sogenannte Rosinen-Übung. Diese Übung bietet einen ersten erlebnisreichen Kontakt mit dem Thema Achtsamkeit, Sie erhöhen so auch Ihre Sensibilität, Konzentration, Wertschätzung z. B. vor dem nächsten  Mitarbeitergespräch, einer wichtigen Präsentation oder einem bedeutenden Kundentreffen …

Für diese Übung benötigen Sie lediglich ein paar Minuten Zeit sowie eine Rosine oder ein Stück Brot.

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Wenn das Leben schwer wird – Erfahrungen einer Patientin der Heiligenfeld Kliniken

“Es ist wichtig, Hilfe anzunehmen”
Elisabeth Faller* macht einen selbstbewussten und bodenständigen Eindruck. So als könne sie kaum etwas erschüttern. Sie ist Personalleiterin eines Unternehmens mit etwa 900 Mitarbeitern, in dem sie schon seit 28 Jahren tätig ist. Nach einer Ausbildung zur Industriekauffrau, so erzählt sie, stieg sie vor 12 Jahren in dem Konzern zur Personalleiterin auf. Gleichzeitig übernimmt sie seit geraumer Zeit mehrere Aufgaben als Qualitätsmanagementbeauftragte sowie Betreuungstätigkeiten für das betriebszugehörige Wohnheim. “Arbeitszeiten von circa 50 Stunden pro Woche sind keine Seltenheit”, erklärt Elisabeth Faller. Zusätzlich ist sie auch noch für die Betreuung einiger Azubis zuständig.

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Frühlingsgefühle – Wenn die Hormone verrückt spielen

Die ersten warmen Sonnenstrahlen sorgen für lächelnde Menschen auf den Straßen. Die Kleidung wird luftiger und die Straßencafés sind plötzlich wieder gefüllt. Und fast wirkt der Frühling wie Doping für gute Laune. Doch was ist wirklich dran an den viel beschriebenen Frühlingsgefühlen?
Wissenschaftlich bewiesen sind sie nicht, die Frühlingsgefühle. Aber trotzdem findet in unseren Körpern etwas statt, wenn es Frühling wird. Das Licht des Frühlings sorgt für gute Laune, sein Duft verspricht Aufbruch, und seine Wärme verbannt dicke Wintermäntel in den Kleiderschrank. Dieser Zustand ist unter dem Begriff „Frühlingsgefühle“ bekannt. Der Körper soll jetzt mehr Sexualhormone ausschütten, die für die berühmten Schmetterlinge im Bauch sorgen. Doch was landläufig als gegeben gilt, ist wissenschaftlich nicht bestätigt. Weiterlesen