Heiligenfeld

Intensivwoche für ehemalige Patienten

ehemaligen IntensivwocheIm Juli dieses Jahres wollen wir ehemaligen Patienten wieder das eindrucksvolle Erlebnis einer Intensivwoche ermöglichen. Wir würden uns freuen, Sie bei dieser Gelegenheit wieder in Heiligenfeld anzutreffen.

Vom 18. bis 21. Juli 2016 findet diese Intensivwoche  in der Parkklinik Heiligenfeld statt. Erleben Sie erneut Elemente aus Ihrer Zeit in Heiligenfeld und begeben Sie sich auf eine Reise zu Ihrem Inneren. Nach den Prinzipien des „Vierfachen Wegs“ begleiten Sie unsere Therapeuten.
Sie erhalten vier einfache und nützliche Werkzeuge, um Ressourcen zu aktivieren, die ungenutzt in uns allen schlummern. Statt nur Verhaltens- und Einstellungsänderungen anzustreben, nutzen wir und verbinden wir uns mit den fünf Prinzipien des Lebens.

Die Intensivwoche beinhaltet insgesamt rund 26 Therapiestunden sowie zwei Einzelgespräche.

Die Anreise erfolgt bereits am Sonntag, dem 17. Juli, die Abreise findet am Freitag, dem 22. Juli statt.
Der Preis beträgt 1.300 Euro; im Preis enthalten sind fünf Übernachtungen und die volle Verpflegung in der Parkklinik Heiligenfeld.

Es können maximal 18 Personen an der Intensivwoche für ehemalige Patienten teilnehmen. Die Teilnahme erfolgt nach Eingang der Anmeldung.

Hier finden Sie das ausführliche Programm. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter der Telefonnummer 0971 84-4444.

Der Hund als Ressource

tierbegleitete Therapie

Silvia Kirsch, Psychologin der Parkklinik Heiligenfeld hat einen Beitrag zum Thema „Hund als Ressource“ verfasst.

Als ich gebeten wurde, einen Artikel darüber zu schreiben, welche Ressource ein Hund für das menschliche Wohlbefinden darstellt, sind mir sofort ganz viele Beispiele eingefallen. Jedoch möchte ich unbedingt eine Sache vorneweg anbringen, die mir wichtig ist: Ich empfehle niemandem, einen Hund zu sich zu nehmen, aus der Motivation heraus, dann seelisch oder körperlich gesund zu werden. Ich kenne Menschen, die einen Hund zu sich geholt haben, in der Hoffnung, dann Struktur in ihr Leben zu bekommen, zum Beispiel dadurch, dann „gezwungen“ zu sein, dreimal täglich in die Natur zu gehen. Wenn jedoch das Herz dabei fehlt, der innere Wunsch, mit einem Tier zusammenzuleben oder auch die Kraft sich um ein Tier kümmern zu können, kann das dann schnell in Frustration enden. Denn oft wird unterschätzt, wieviel Arbeitsaufwand mit einem Hund verbunden ist. Nicht nur Zeit, die mit dem Hund verbracht wird – wozu auch der zeit- und durchaus auch kraftaufwendige Beziehungsaufbau gehört – sondern beispielsweise auch viel mehr Zeit als für das Putzen der Wohnung, aber auch die Übernahme von Verantwortung, das zeitliche Eingebundensein sowie anfallende Kosten. Continue reading

Der Kontakt zum Tier und seiner Lebenswelt als Therapie in der Heiligenfeld Klinik Waldmünchen

P1030202„Ich fand die Aktion Pferd gut, denn das Pferd hat mir geholfen, von meiner Angst loszukommen“  – „Welche Angst meinst Du?“ – „Meine Angst im Umgang mit Lebewesen allgemein!“ (P. R., 16 Jahre)

„Wenn man auf dem Pferd sitzt, kann man abschalten und man fühlt sich irgendwie frei.“ (M. E., 17 Jahre)

„Ich bin gestern von einer Panikattacke weggekommen durch das Pferd. Ich hatte vorher zwei Panikattacken. Als ich draußen war, habe ich dann immer noch gezittert und so. Ich wollte erst nicht reiten, weil ich Angst hatte, dass es nochmal passiert, aber dann, wo ich es gestriegelt und geputzt hab, war‘s gut, dann bin ich richtig runtergekommen.“ (S. F., 15 Jahre) Continue reading

Heiligenfeld ABC – der Buchstabe D

Der erste Monat des neuen Jahres ist nun fast schon wieder vorbei und wir haben einen neuen Beitrag aus der Rubrik „Heiligenfeld ABC“ für Sie vorbereitet. Nach dem Buchstaben „C“, folgt nun das „D“ mit den Themen „Diagnose“ und „Depression“.

DiagnoseD

Eine Diagnose ist, laut Duden, die Feststellung oder Bestimmung einer körperlichen oder psychischen Krankheit durch den Arzt. Die Klassifizierung der Diagnosen verläuft durch bestimmte Systeme. Das wichtigste ist in Deutschland das sogenannte ICD-System der Weltgesundheitsorganisation, welches bestimmt, ob es sich bei den Symptomen um eine Erkrankung handelt, die auf Kosten der Krankenkasse behandelt werden kann. Man könnte also sagen, dass den Beschwerden bzw. Symptomen eines Menschen mittels eines Klassifizierungssystems ein „Etikett aufgeklebt“ wird. Sind wir also nur krank, wenn unsere Beschwerden einer, laut dem aktuellen ICD-10-System, eigenständigen Diagnose zugeordnet werden können? Sollten die Beschwerden eines Menschen bewertet werden, oder hat nicht jeder das Recht auf eine gute, medizinische Behandlung? Continue reading

Kunsttag in der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

Letzte Woche haben wir euch vom Kunsttag der Fachklinik Heiligenfeld berichtet. Auch in der Rosengarten Klinik Heiligenfeld fand am 7. August ein Kunsttag mit allen Patienten und Therapeuten statt. Solche Kunsttage finden drei Mal im Jahr statt und sollen die Patienten in ihrer Kreativität fördern. Der Tag stand unter dem Motto „Burnout und Resilienz“.

Die Patienten hatten die Möglichkeit sich einer der vier Projektgruppen anzuschließen. Die erste Gruppe war die „performative Wortkunstgruppe“, hier sind die Teilnehmer in die Fußgängerzone der Bad Kissinger Innenstadt gegangen und haben an diesem sehr heißen Tag Wasser als Lebensquelle, an Passanten ausgegeben. Im Gegenzug wollten die Patienten von den Passanten wissen, was ihre Lebensquelle ist. Alle Antworten wurden auf den leeren Pappbechern der Besucher notiert und zu einem Mobile zusammen geführt.

IMG_1600

Die zweite Gruppe war die Malgruppe, die einen Malteppich zum Thema „Burnout und Resilienz“ gestaltete.

Druck

Bei der dritten Gruppe ging es um Bewegung. In der Tanzgruppe sollten die Patienten das Thema tänzerisch darstellen. Angefangen beim Burnout und den dazu passenden Bewegungen, haben sich die Teilnehmer mit der Zeit selbstständig durch das freie Tanzen zu dem Thema „Resilienz“ bewegt und zeigten dies durch die tänzerischen Darbietungen.

In der vierten Gruppe war die Aufgabe Burnout und Resilienz in der skulpturalen Form darzustellen. Die Patienten haben verschiedene Objekte gestaltet, die für sie das Thema am besten repräsentieren.

Skulptur "Burned Out"

Solche Kunstprojekttages sind für neue Erfahrungen, die die Patienten machen, sehr wertvoll. „An diesem Tag haben wir die Patientenrolle aufgehoben. Die Teilnehmer sollten frei sein, um gemeinsam etwas zu gestalten und kreativ sein zu können. Das hat allen sehr gut getan.“, so der Kreativtherapeut der Rosengarten Klinik Heiligenfeld.

Alle Ergebnisse dieses Kunsttages haben in der Klinik einen schönen Platz gefunden und können von allen bewundert werden.

Kunstkreativitätstag in der Fachklinik Heiligenfeld

Am Freitag, dem 7. August, fand in der Fachklinik Heiligenfeld zum zweiten Mal in diesem Jahr ein Kunstprojekttag mit allen Patienten und Therapeuten statt. Anlässlich des diesjährigen Kongresses zum Thema „WIR“ und des 25-jährigen Bestehens der Heiligenfeld Kliniken stand dieser Kunstprojekttag ebenfalls unter diesem Motto. In der Fachklinik haben sich 130 Patienten und 20 Therapeuten daran beteiligt.

Die Patienten der Fachklinik hatten die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen das Thema „Wir“ mitzugestalten. Auf einem großen Transparent haben sie durch eigene kreative Ideen festgehaltene Gedanken der Kongressteilnehmer weiterentwickelt. An einer anderen Station konnten Karten bemalt werden, die auf der einen Seite den Aspekt des „ICH“ und auf der anderen Seite den Aspekt des „WIR“ darstellen. An der dritten Station wurde akustisch gearbeitet, d. h. mit verschiedenen Klangelementen, so dass aus den einzelnen Klängen ein gemeinsamer Rhythmus und eine gemeinsame Melodie entstanden. Somit konnte das „Wir“ mit den unterschiedlichen Sinnesqualitäten erfahrbar gemacht werden. Continue reading

NEU: Qualifizierter Entzug in der Parkklinik Heiligenfeld

Chefarzt der Parkklinik Heiligenfeld und stellv. Ärztlicher Direktor der Heiligenfeld Kliniken

Chefarzt der Parkklinik Heiligenfeld und stellv. ärztlicher Direktor der Heiligenfeld Kliniken

Ab sofort bietet die Parkklinik Heiligenfeld die qualifizierte Entzugsbehandlung für Alkoholabhängige an. Somit wird den Patienten von Entgiftung über Entwöhnung und Suchttherapie das gesamte Behandlungsspektrum in einem Haus ermöglicht.

Der Pro-Kopf-Konsum an alkoholischen Getränken in Deutschland liegt bei 9,5 Liter reinem Alkohol. Laut der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland konsumieren 9,5 Millionen Menschen Alkohol in gesundheitlich riskanter Form, davon gelten etwa 1,3 Millionen als alkoholabhängig. Jedoch gestehen sich nur etwa zehn Prozent der Abhängigen den Ernst ihrer Lage ein und unterziehen sich einer Therapie.

Dr. Rüdiger Höll, Chefarzt der Parkklinik Heiligenfeld und stellvertretender ärztlicher Direktor der Heiligenfeld Kliniken, erklärt in einem Interview das neue Behandlungskonzept des qualifizierten Entzugs.

Wann ist es für Alkoholabhängige ratsam, sich in den Entzug zu begeben?

Dafür gibt es keine feste Regel. Spätestens dann, wenn die Erkrankung vom behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten festgestellt wurde, sollte man sich in den Entzug begeben. Wenn man ohne den Konsum des Suchtmittels körperliche Erscheinungen wie Zittern, Schmerzen, einen Kollaps oder sogar ein Delir, das heißt eine Dysregulation des Gehirns mit Sinnestäuschungen, erleidet, kann es lebensbedrohlich werden.

Continue reading

Heilfasten: Regeneration für Körper und Geist

Bild

Mitarbeiter der Heiligenfeld Kliniken beim Fasten Treffen.

In der Zeit um den Jahreswechsel entwickelt sich bei vielen, dank Plätzchen, Weihnachtsbraten und Faschingskrapfen, der weitbekannte „Winterspeck“. Doch am Aschermittwoch ist Schluss mit dem Schlemmen, denn dann startet die traditionelle christliche Fastenzeit. Neben der religiösen Bedeutung hat das Fasten aber auch gesundheitliche und spirituelle Aspekte. Zum Beispiel dient das sogenannte Heilfasten oder auch therapeutische Fasten zur Entschlackung und zur Regeneration des Körpers. Dabei wird über einen festgelegten Zeitraum teilweise oder sogar vollständig auf feste Nahrung verzichtet. Diese bewusste Handlung soll Körper und Geist reinigen, sodass man einen gestärkten Körper und eine offenere Wahrnehmung erreicht.

Auch hier in den Heiligenfeld Kliniken wird den Mitarbeitern zwei Mal im Jahr eine begleitete Fastenwoche angeboten. Um zu erfahren, was genau dabei mit unserem Körper passiert und wie man am besten vorgeht, habe ich mich mit der Fastenleiterin und Ernährungsberaterin Sabine Mahlmeister unterhalten.

Continue reading

Schulangst: “Hilfe, mein Kind will nicht mehr in die Schule gehen!”

classroom-488375_1920

“Mama mir ist schlecht, ich kann heute nicht in die Schule gehen“ solche oder ähnliche Sätze hat wohl jede Mutter und Vater schon einmal gehört. Meist frühmorgens, mit Leidensmiene und flehentlichem Blick vorgetragen, tun sich viele Eltern schwer nicht nachzugeben und „ausnahmsweise“ das Kind von der Schule zu befreien, damit es sich erholen und auskurieren kann. Im Fall von Fieber, Infektionen und anderen ansteckenden Krankheiten ist es natürlich unbedingt angebracht, das Kind zu Hause zu lassen und den Hausarzt zu konsultieren, um geeignete Maßnahmen einleiten (Bettruhe, Medikamente) und Ansteckung in der Schulklasse vermeiden zu können. Generell sollte der Hausarzt bei allen Beschwerden, die nicht nach einem Tag von alleine verschwinden, hinzugezogen werden, um medizinische Komplikationen auszuschließen. Continue reading

Gruß aus der Heiligenfeld Küche

Heute möchten wir Sie in die Heiligenfeld Küche mitnehmen. Im Rahmen ihrer Ausbildung haben die beiden Kochlehrlinge Julia Reckenberger und Maurice Feldmann in ihrer praktischen Arbeitsübung einen festlichen Hauptgang vorbereitet. Das Rezept möchten wir gerne mit Ihnen teilen.

Auf dem Menüplan stand „Schweinefilet im Mangold-Blätterteigmantel an lauwarmem Schwarzwurzelsalat und Herzoginkartoffeln dazu Tymianjus“.
Hauptbild

 

 

 

 

 

 

 

Continue reading

Grippe: Impfen oder nicht?

Zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung stecken sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei der jährlichen Grippe-Welle an, die meist zwischen Dezember und April auftritt. Um dies zu verhindern, erhält man den sichersten Schutz vor der Grippe mit einer Impfung im frühen Herbst. Erstens dauert es nach einer Impfung zwei bis drei Wochen, bis sich der Impfschutz aufbaut. Zweitens kann es im Winter manchmal schon zu spät für eine Impfung sein, wenn man bereits mit einer Erkältung zum Arzt kommt.

Wie gefährlich ist die Grippe?Grippe
Jährlich sterben an der Grippe bundesweit etwa 8.000 bis 11.000 Menschen. Diese sind jedoch meistens ältere, körperlich geschwächte Personen oder Menschen, deren Immunsystem beeinträchtigt ist. Für den Großteil der Bevölkerung ist die Grippe nicht lebensgefährlich. Treten die ersten Symptome auf, ist eine Unterscheidung in Erkältung (grippaler Infekt) und Grippe (Influenza) wichtig. Beide Krankheiten werden zwar durch Viren verursacht, der Krankheitsverlauf bei der Grippe ist jedoch wesentlich schwerer. Treten Fieber, Kopfschmerzen und Schwäche sehr schnell und ungewöhnlich stark auf, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass einen die Grippe erwischt hat. Spätestens 24 Stunden nach Ausbrechen der Symptome sollte mit einer Behandlung begonnen werden, um den Verlauf abzuschwächen.

Wirkungsvolle Tipps gegen Grippeviren sind im täglichen Leben kaum realisierbar: Tragen von Mundschutz, nicht aus dem Haus gehen, Kuss- und Knuddelverbot. „Die Stärkung der Abwehrkräfte funktioniert zwar bei Erkältungen prima, bei der Grippe kann es die Symptome bestenfalls mindern. Die meisten Keime gelangen über unsere Hände, über die Schleimhäute und mit dem Essen in den Körper. Regelmäßig die Hände waschen und desinfizieren ist daher empfehlenswert“, sagt Matthias Guth, Betriebarzt der Heiligenfeld Kliniken. Continue reading

Qigong-Übung: Die Harmonie der fünf Elemente

Auf unserer Facebook-Seite unter www.facebook.com/heiligenfeld haben wir vor kurzem gefragt, welche Inhalte unsere „Fans“ auf der Seite haben möchten. Neben Rezepten und werteorientierten Geschichten, standen vor allem Übungen zur Entspannung und Meditation ganz oben auf der Liste. Deshalb haben wir heute eine Übung aus dem Qigong für Sie, die Sabine Artelt, Diplom-Sportlehrerin aus der Luitpoldklinik Heiligenfeld anleitet. Wir haben die Übung „Die Harmonie der fünf Elemente“ gewählt, weil unsere Patienten der Kliniken diese auch oft innerhalb der Körper-und Bewegungstherapie lernen und immer wieder als sehr bereichernd beschreiben. Außerdem wird Sabine Artelt oft nach einem Video dazu gefragt. Und endlich kann sie etwas zeigen :-).

Wir laden Sie dazu ein, zusammen mit Sabine Artelt kurz zu entspannen und sich auf die fünf Elemente zu konzentrieren.

Die Harmonie der Fünf Elemente

Im Qigong geht es um mehr als simpel aufeinander folgende Übungen. In diesem Bewegungstraining geht es um ein ganzheitliches Konzept. Derjenige, der Qigong übt, pflegt nicht nur seinen Körper, Geist und seine Seele. Qigong wirkt ebenso harmonisierend auf das Qi, die fünf Elemente in uns.

In „Die Harmonie der fünf Elemente“ werden eben diese Elemente in uns miteinander verbunden:

Zunächst widmet sich die Übung dem Element Wasser, aus dessen Tiefen sich ein Keim entwickelt. Dieser Keim treibt zu einer Pflanze, welche zu einem Baum wächst und das Element Holz widerspiegelt. Mit dem Holz kann das Element Feuer entfacht werden. Durch Feuer verbranntes Holz wird zur Erde. Und aus den Tiefen der Erde wird Metall gefördert. So nährt ein Element das andere.

Neben den fünf Elementen werden in dieser sanfter Übungsform auch die Grundhaltung, der Bewegungsfluss und der Atemrhythmus miteinander verbunden.

 Literaturtipp:

Im Buchshop Heiligenfeld finden Sie eine große Auswahl an Büchern und CDs zu Qigong.

Neue Studie zu Internet und Computer an der Schule

InternetsuchtJahrzehnte nach Erfindung des ersten PC`s und der Einführung von Informatikunterricht an Schulen liegt nun eine umfassende Studie des Allensbach-Instituts zur Mediennutzung im Unterricht vor.

An weiterführenden Schulen sind Internet und Computer inzwischen Alltag. Auch jede zweite Grundschullehrkraft gab an, gelegentlich im Unterricht darauf zuzugreifen. Da nur 10 Prozent der Lehrer eher Nachteile in der Nutzung von Computern an der Schule sehen, bleibt zu hoffen, dass die gesellschaftliche Realität auch in allen Klassenzimmern ankommt.

Mediale Ausstattung an Schulen

82 Prozent der Schulen besitzen spezielle Computerräume, 69 Prozent bieten den Schülern Computer-Kurse oder AGs an. Ein Drittel der Schulen verfügt über PC-Arbeitsplätze in den Klassenzimmern bzw. ein schuleigenes Netzwerk. Die Ausstattung hängt offenbar stark von der Schulart ab: die Grundschulen sind bei der Ausstattung weit abgeschlagen. Auch bei den weiterführenden Schulen bestehen erhebliche Unterschiede. So ist die Ausstattung der Gymnasien deutlich besser als die der Haupt- und Realschulen. Nur 29 Prozent der Haupt- und Realschulen verfügen z.B. über frei zugängliche PC-Arbeitsplätze für die Schüler, dagegen 65 Prozent der Gymnasien. Lediglich ein Drittel der Lehrkräfte an Haupt- und Realschulen, aber fast die Hälfte der Gymnasiallehrer können an ihrer Schule auf interaktive Whiteboards zurückgreifen. Continue reading

Eine Krise mitten im Leben?! – Midlife Crisis

Man on topEr grübelt schon seit Wochen – ob alles einen Sinn macht. Eigentlich möchte er sich eine Harley Davidson kaufen und los fahren, irgendwohin, Richtung „Freiheit“. Aber hier ist sein geregeltes Leben und die Pflichten, die täglich erfüllt werden müssen. Die Gefühle fahren Achterbahn und er stellt sich immer wieder die gleiche Frage: „Vielleicht sollte ich mich scheiden lassen und irgendwo ganz neu anfangen.“

Fast alle Menschen um die 40 ziehen Bilanz und hinterfragen ganz kritisch ihr bisheriges Leben. Wo stehe ich? Habe ich alles erreicht, was ich mir vorgenommen habe? Dieses Phänomen nennt man kurz und knapp „Midlife Crisis“ – eine Krise mitten im Leben. Continue reading

Aus der Therapie: Initiatische Schwertarbeit

„So wie ich mein Schwert führe, so führe ich auch mein Leben.“

Initiatische SchwertarbeitDiese Erkenntnis spielt eine große Rolle, wenn in der Therapiegruppe mit dem Bokken, einem aus der fernöstlichen Kampfkunst entlehnten Holzschwert, gearbeitet wird. In Heiligenfeld nennen wir das „Initiatische Schwertarbeit“.

Das Schwert ist dabei Spiegel und Ausdruck, wie der Mensch zu sich und zur Welt steht. Es zeigt, wo durch alte Verhaltensmuster und Einstellungen noch Blockaden existieren. Bewusste Übung und eine immer wieder erneute Anbindung an die innere Quelle der Lebenskraft (Ki) – das untere Ende des Schwerts zeigt in der Ausgangshaltung in das körperliche Zentrum – führen zu Klarheit, Entschiedenheit, Bewusstheit und Präsenz. Geübt wird mit japanischen Holzschwertern in Einzel- und Partnerübungen. Ergänzend werden die Übungen durch reflektierende Gespräche, um das Erlebte auf die individuelle Lebenssituation zu beziehen.

Die Übungen mit japanischen Schwertern aus Holz dienen der Stärkung der eigenen Kraft, der Ich-Kraft, der vitalen Lebenskraft, der Standkraft sowie des Durchsetzungsvermögens und fördern Qualitäten der Klarheit wie Entschiedenheit, Konsequenz, Direktheit und die Fähigkeit, sich abzugrenzen und nein zu sagen. Sie helfen, zu mehr Selbstbewusstsein zu finden, mit Ängsten umzugehen und besser bei sich zu bleiben. Diese Übungen sind dadurch, dass sie unmittelbar erfahren werden können, sehr wirkungsvoll und auf die Herausforderungen des Alltags gut übertragbar.

Die Initiatische Therapie vereinigt den Ansatz der analytischen Komplexpsychologie von C. G. Jung und andere leib- und kreativtherapeutische Elemente mit östlichem Weisheits- und Erfahrungsgut unter Einbeziehung der Zen-Meditation und anderer Übungswege.

Continue reading