Image-Film der Parkklinik Heiligenfeld
Der Image-Film über die Parkklinik Heiligenfeld ist fertig. Wir freuen uns, ihn heute das erste Mal zu zeigen.
Auch Helden brauchen Hilfe
Neuerdings wird in den Medien vermehrt darüber berichtet, dass Mitglieder der Polizei und anderer zum Schutz der Bürger eingesetzter Berufsgruppen selbst zu Opfern von Anfeindungen, Aggression und Gewalt werden. Ein nicht zu leugnender gesellschaftlicher Wertewandel in manchen Bereichen der Bevölkerung äußert sich hier in einer verstärkten Respektlosigkeit gegenüber bestimmten Berufsgruppen.
Gezielte gegen die Beamten gerichtete Angriffe körperlicher oder verbaler Natur stellen nur eine von vielen psychischen Belastungen dar, die ihr Berufsalltag unweigerlich enthält. Die Beamten werden täglich mit Geschehnissen konfrontiert, die für die meisten Menschen außergewöhnliche oder sogar extreme Situationen darstellen. Rasche Entscheidungen werden gefordert. Zu den zum Teil traumatischen Erlebnissen kommen die Belastungen durch Schichtdienst und Überstunden, durch administrative Zwänge und einen erheblichen bürokratischen Aufwand. Je länger ein Beamter im Dienst ist, desto höher steigt die Stressbelastung. Weiterlesen
Einfach mal tief durchatmen! Eine kleine Übung…
Die Atmung als effektives Mittel des Stress- und Selbstmanagements
von Erwin Schmitt,
Chefarzt Parkklinik Heiligenfeld
Die Atmung wird von den meisten Menschen sehr wenig beachtet, läuft sie doch automatisch und daher weitestgehend unbewusst. Die Atmung beschleunigt sich bei Gefahr automatisch, der Körper schaltet bei Bedrohung von Bauch- auf Brustatmung um, da hiermit schneller geatmet werden kann und so genügend Sauerstoff für die Kampf-/Fluchtreaktion bereitsteht. Umgekehrt können bestimmte Atemtechniken dazu dienen, Beruhigung und Entspannung herbeizuführen.
Auf die Frage, wie sollte man seinen Atem verändern, wenn man im Stress ist, ist oft zu hören: „Erst mal tief durchatmen“. Wird darunter „erst mal tief einatmen“ verstanden, erhöht dies jedoch nur die Anspannung, anstatt zur Entspannung zu führen!
Depression im Herbst
Viele fühlen sich mit Beginn des Herbstes schlapper und lustloser, das fehlende Sonnenlicht und die oft dunklen und trüben Monate beeinflussen unsere Stimmung und unseren Gefühlszustand.
Sind Stimmungsschwankungen im Herbst normal? Ab wann spricht man von einer Herbst-Winter-Depression?Viele Menschen spüren eine vorübergehende melancholische Stimmung, wenn es vom Sommer in den Herbst übergeht. Dies ist jedoch kein Grund zur Sorge und hat nichts mit einer Depression im medizinischen Sinne zu tun. Von einer Depression spricht man, wenn die traurige düstere Stimmung den eigenen Alltag so weit beeinträchtigt, dass eine Alltagsbewältigung nicht mehr gegeben ist. Eine saisonal abhängige Depression liegt vor, wenn die Depression mindestens zwei Jahre hintereinander und ausschließlich in der entsprechenden Jahreszeit aufgetreten ist.
Wenn man die Erkrankungen an SAD, also der saisonal abhängigen Depression in den Herbst-, Wintermonaten, zu den normalen Depressionserkrankungen hinzurechnet, kommt in der Summe gesehen eine höhere Anzahl an Erkrankungen zustande. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die saisonal abhängige Depression im Normalfall als zeitlich begrenzte Erkrankung gesehen werden kann und somit über das Jahr gesehen nur geringfügige Schwankungen bezüglich des Auftretens von Depressionen entstehen.

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