Parkklinik

Image-Film der Parkklinik Heiligenfeld

Der Image-Film über die Parkklinik Heiligenfeld ist fertig. Wir freuen uns, ihn heute das erste Mal zu zeigen.

Auch Helden brauchen Hilfe

Neuerdings wird in den Medien vermehrt darüber berichtet, dass Mitglieder der Polizei und anderer zum Schutz der Bürger eingesetzter Berufsgruppen selbst zu Opfern von Anfeindungen, Aggression und Gewalt werden. Ein nicht zu leugnender gesellschaftlicher Wertewandel in manchen Bereichen der Bevölkerung äußert sich hier in einer verstärkten Respektlosigkeit gegenüber bestimmten Berufsgruppen.

Gezielte gegen die Beamten gerichtete Angriffe körperlicher oder verbaler Natur stellen nur eine von vielen psychischen Belastungen dar, die ihr Berufsalltag unweigerlich enthält. Die Beamten werden täglich mit Geschehnissen konfrontiert, die für die meisten Menschen außergewöhnliche oder sogar extreme Situationen darstellen. Rasche Entscheidungen werden gefordert. Zu den zum Teil traumatischen Erlebnissen kommen die Belastungen durch  Schichtdienst und Überstunden, durch administrative Zwänge und einen erheblichen bürokratischen Aufwand. Je länger ein Beamter im Dienst ist, desto höher steigt die Stressbelastung. Weiterlesen

Führungskunst Wertschätzung

Frau Prof. Dr. Barbara von-Meibom

Führungskunst zu erlernen, ist eine Herausforderung, die sich für Frauen und Männer meist unterschiedlich stellt. Die Akademie Heiligenfeld bietet ein Seminar in dem es um die Kunst der Selbstführung und der Führung von anderen auf dem Hintergrund des weiblichen Lebens- und Arbeitszusammenhanges geht. Dabei können Sie Quellen der Wertschätzung von sich selbst und von anderen entdecken.

 

Freuen Sie sich auf die Seminarinhalte:

  • Führungskunst Wertschätzung
  • Selbstwertschätzung und Self Care
  • Umgang mit Konflikten und Wertschätzung von anderen
  • Lifemanagement und Work-Life-Balance

Das Seminar richtet sich an Frauen in Führungsfunktionen und findet statt vom 08.06.2012 18.00 Uhr bis 09.06.2012 um 16.00 Uhr
in der Parkklinik Heiligenfeld, Bismarckstraße, 97688 Bad Kissingen.

Preis: 250 Euro inkl. 19 % Mwst.

Seminarleitung: Prof. Dr. Barbara von Meibom

Sie ist Univ. Prof’in,(emerit.) Politik-und Kommunikationswissenschaftlerin; Leiterin von Communio-Institut für Führungskunst, Berlin/Essen. Business-Coach und bietet Führungskräftetrainings und Weiterbildungen zu den Themen Führungskunst, Spirituelles Selbstmanagement; Spirituelles Coaching (zus. mit Dr. Anna Gamma, Lassalle-Institut CH) an. Frau Prof. Dr. von Meibom ist Autorin zahlreicher Bücher, u.a. Wertschätzung. Wege zum Frieden mit der inneren und äußeren Natur (2. Auflg. 2008); Gelebte Wertschätzung, Eine Haltung wird lebendig (2. Auflg. 2010) und Spirituelles Selbstmanagement (2009).

Einfach mal tief durchatmen! Eine kleine Übung…

Die Atmung als effektives Mittel des Stress- und Selbstmanagements

 

von Erwin Schmitt,
Chefarzt Parkklinik Heiligenfeld

 
Erwin-SchmittDie Atmung wird von den meisten Menschen sehr wenig beachtet, läuft sie doch automatisch und daher weitestgehend unbewusst. Die Atmung beschleunigt sich bei Gefahr automatisch, der Körper schaltet bei Bedrohung von Bauch- auf Brustatmung um, da hiermit schneller geatmet werden kann und so genügend Sauerstoff für die Kampf-/Fluchtreaktion bereitsteht. Umgekehrt können bestimmte Atemtechniken dazu dienen, Beruhigung und Entspannung herbeizuführen.
Auf die Frage, wie sollte man seinen Atem verändern, wenn man im Stress ist, ist oft zu hören: „Erst mal tief durchatmen“. Wird darunter „erst mal tief einatmen“ verstanden, erhöht dies jedoch nur die Anspannung, anstatt zur Entspannung zu führen!

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Depression im Herbst

Nebel, Nieselregen, Dunkelheit: Der Herbst zeigt sich oft von seiner ungemütlichen Seite. Immer mehr Menschen schlägt dieses Wetter aufs Gemüt und sie leiden darunter.
Viele fühlen sich mit Beginn des Herbstes schlapper und lustloser, das fehlende Sonnenlicht und die oft dunklen und trüben Monate beeinflussen unsere Stimmung und unseren Gefühlszustand.
Jeder dritte Deutsche fällt während der dunklen Jahreszeit in ein Stimmungstief, Frauen sind mit 36 Prozent deutlich mehr betroffen als Männer (24 Prozent). Das ergab jetzt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker-Krankenkasse (TK) unter 1026 Deutschen. Was allgemein als Herbst- oder Winterblues bekannt ist, bezeichnen Experten als saisonal abhängige Depression, kurz SAD.
Was es genau mit dieser saisonal abhängigen Depression auf sich hat und was jeder einzelne wirksam dagegen machen kann, erklärt Erwin Schmitt, Chefarzt der Parkklinik Heiligenfeld.
Erwin-SchmittSind Stimmungsschwankungen im Herbst normal? Ab wann spricht man von einer Herbst-Winter-Depression?
Viele Menschen spüren eine vorübergehende melancholische Stimmung, wenn es vom Sommer in den Herbst übergeht. Dies ist jedoch kein Grund zur Sorge und hat nichts mit einer Depression im medizinischen Sinne zu tun. Von einer Depression spricht man, wenn die traurige düstere Stimmung den eigenen Alltag so weit beeinträchtigt, dass eine Alltagsbewältigung nicht mehr gegeben ist. Eine saisonal abhängige Depression liegt vor, wenn die Depression mindestens zwei Jahre hintereinander und ausschließlich in der entsprechenden Jahreszeit aufgetreten ist.
Stimmt es, dass mehr Menschen in den Herbst- / Wintermonaten an einer Depression erkranken?
Wenn man die Erkrankungen an SAD, also der saisonal abhängigen Depression in den Herbst-, Wintermonaten, zu den normalen Depressionserkrankungen hinzurechnet, kommt in der Summe gesehen eine höhere Anzahl an Erkrankungen zustande. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die saisonal abhängige Depression im Normalfall als zeitlich begrenzte Erkrankung gesehen werden kann und somit über das Jahr gesehen nur geringfügige Schwankungen bezüglich des Auftretens von Depressionen entstehen.