Stress

Von Berufs wegen traumatisiert

Traumatische Erfahrungen und kritische Ereignisse in der persönlichen Lebensgeschichte bringen die Menschen oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Solche Traumen haben nachhaltige negative Auswirkungen auf die Gesundheit.

Menschen, die in ihrem Beruf bei traumatischen Ereignissen die Rolle des Helfers oder Berichterstatters einnehmen, erleben solche Situationen häufig. Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, aber auch Ärzte, Pflegepersonen oder Journalisten sind zwar einerseits durch ihre Ausbildung und Erfahrung geschult, mit extremen, nicht alltäglichen Situationen umzugehen, sind aber nicht dagegen gefeit, aus solchen Erlebnissen psychische Verletzungen davonzutragen. Kritische Ereignisse haben die Qualität eines starken Stressors und auch für überdurchschnittlich belastbare Menschen ist es normal, nach solchen nicht alltäglichen Ereignissen Belastungsreaktionen zu zeigen. Weiterlesen

Auch Helden brauchen Hilfe

Neuerdings wird in den Medien vermehrt darüber berichtet, dass Mitglieder der Polizei und anderer zum Schutz der Bürger eingesetzter Berufsgruppen selbst zu Opfern von Anfeindungen, Aggression und Gewalt werden. Ein nicht zu leugnender gesellschaftlicher Wertewandel in manchen Bereichen der Bevölkerung äußert sich hier in einer verstärkten Respektlosigkeit gegenüber bestimmten Berufsgruppen.

Gezielte gegen die Beamten gerichtete Angriffe körperlicher oder verbaler Natur stellen nur eine von vielen psychischen Belastungen dar, die ihr Berufsalltag unweigerlich enthält. Die Beamten werden täglich mit Geschehnissen konfrontiert, die für die meisten Menschen außergewöhnliche oder sogar extreme Situationen darstellen. Rasche Entscheidungen werden gefordert. Zu den zum Teil traumatischen Erlebnissen kommen die Belastungen durch  Schichtdienst und Überstunden, durch administrative Zwänge und einen erheblichen bürokratischen Aufwand. Je länger ein Beamter im Dienst ist, desto höher steigt die Stressbelastung. Weiterlesen

Strömen Sie! Eine kleine Übung zur Entspannung

Egal ob im Beruf, im Alltag oder in der Familie: Wir alle sind mehr oder minder häufig herausfordernden Situationen ausgesetzt. Und genau in solchen stressigen Zeiten ist ein kühler Kopf Gold wert. Entspannen können wir lernen und kleine Übungen helfen uns dabei. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen heute eine japanische Übung aus dem Buch ” Handbuch Stressbewältigung” von Doris Kirch vorstellen. Doris Kirch ist Geschäftsführerin und Inhaberin des Deutschen Fachzentrums für Stressbewältigung, das unser Kooperationspartner am Kongress “Wirtschaft und Gesundheit” vom 16. bis 19. Mai 2012 ist. Vielen Dank an Doris Kirch für die Erlaubnis, aus ihrem Buch zu zitieren!