Familienrehabilitation erleben

Portrait Of Extended Family Group In ParkIn unserem heutigem Blogeintrag widmet sich Christina Sturm, Mitarbeiterin im medizinischen Aufnahmebüro in der Heiligenfeld Familienklinik Waldmünchen dem Thema Familienrehabilitation.

Bei der Familienrehabilitation handelt es sich um eine Rehabilitation des erkrankten Kindes/Jugendlichen mit den Eltern und Geschwistern. Weitere Bezugspersonen bzw. Institutionen, wie z. B. Großeltern, Schule oder Jugendamt, werden bei Bedarf mit einbezogen.

Leidet ein Kind oder Elternteil an einer psychischen oder psychosomatischen Erkrankung, dann ist diese Situation meist für die gesamte Familie sehr belastend. Zur Bewältigung einer solchen Krisensituation kann deshalb eine Familienrehabilitation, wie sie in der Heiligenfeld Klinik Waldmünchen angeboten wird, sinnvoll sein. Eine solche Rehabilitation wirkt familienstabilisierend und ermöglicht, die Beziehung der Familienmitglieder untereinander zu verbessern. Für Mütter und Väter, die aktuell in Erziehungsverantwortung stehen, besteht in der Heiligenfeld Klinik Waldmünchen ein spezielles Rehabilitationsangebot. Neben der indikationsspezifischen Ausrichtung verfolgen diese Leistungen das Ziel, den Gesundheitsrisiken, Schädigungen, Beeinträchtigungen der Aktivitäten und Teilhaben von Müttern/ Vätern im Rahmen stationärer Rehabilitationsleistungen unter Einbeziehung psychologischer, psychosozialer und gesundheitsfördernder Hilfen entgegenzuwirken. Die besonderen Herausforderungen des Eltern-Seins werden in der Therapie besonders berücksichtigt, sodass psychosoziale Problemsituationen von Familien wie z. B. Partnerschaftsund Erziehungsprobleme thematisiert werden.

Wer trägt die Kosten?

Bei einer Rehamaßnahme kann als Kostenträger sowohl die Rentenversicherung als auch die gesetzliche Krankenkasse zuständig sein. In der Regel gibt es keine Schwierigkeiten, die Heiligenfeld Klinik Waldmünchen als Behandlungsstätte genehmigt zu bekommen, sobald die Zuständigkeit für die Rehamaßnahme bei der gesetzlichen Krankenkasse liegt und die Notwenigkeit anerkannt wurde. Über die Zuständigkeit der Rehamaßnahme entscheidet grundsätzlich der Kostenträger anhand versicherungsrechtlicher Voraussetzungen und rechtlichen Grundlagen aus dem SGB, bei dem der Antrag eingeht. Das gilt nicht für Kinderrehabilitationen. Ein wichtiger Anhaltspunkt, der bei Abgabe des Antrags erwähnt werden sollte, ist dabei § 40 SGB V, wonach bei Leistungen nach § 31 SGB VI in Bezug auf  Kinderrehabilitation eine Gleichrangigkeit der Zuständigkeit zwischen Rentenversicherung und Krankenkasse besteht. D. h. für Kinderrehabilitation ist daher der Rehabilitationsträger zuständig, bei dem die Leistungen beantragt wurden. Demnach empfehlen wir Ihnen den Rehabilitationsantrag mit einem Vermerk bzgl. der Gleichrangigkeit der Kostenträger immer bei der gesetzlichen Krankenkasse einzureichen. Bei allen auftretenden Fragen zur Rehabilitation unterstützt Sie unser Aufnahmemanagement gerne. Setzen Sie sich diesbezüglich mit uns unter der Telefonnummer 09972 308-0 in Verbindung.

 

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Kathrin Schmitt

Kathrin Schmitt

Kathrin Schmitt ist Kommunikationsmanagerin und seit 2009 bei den Heiligenfeld Kliniken unter anderem für den HeiligenfeldBLOG verantwortlich. Schreiben gehört zu ihren größten Leidenschaften.

1 Kommentar


  1. Immer wieder schön zu lesen, dass es Angebote dieser Art gibt. Heutzutage ist es oft schwierig, ein gutes Verhältnis innerhalb der Familie aufrecht zu erhalten, alleine schon, da die Kinder vielen negativen Eindrücken ausgesetzt sind und teilweise nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen.

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