Inspiration 25: Mache eine Lachyoga-Übung

Inspiration 25: Mache eine Lachyoga-Übung

An dem heutigen Tag möchten wir dir eine ganz besondere Variation des Yoga zeigen: Mache eine Lachyoga-Übung.

Auch wenn dies zu Beginn etwas befremdlich klingen mag, ein herzhaftes Lachen, und sei es nur für eine Minute, wirkt sich sehr positiv auf unseren Körper aus.

Lachen stärkt unsere körpereigenen Abwehrkräfte und das Immunsystem. Außerdem kann es Stress vorbeugen.

Eine einfache Übung aus dem Lachyoga, die auch von unerfahrenen Menschen leicht angewendet werden kann, bringt Spontanentspannung und lässt sich wunderbar in den Alltag einbauen. So wird akuter Stress abgefedert.  Bei dieser Übung wird die tiefe Yoga-Atmung mit gleichzeitiger rhythmischer Bewegung der Muskeln, die beim Lachen aktiviert werden, verbunden.

  • Man steht dabei aufrecht mit leicht gegrätschten Beinen.
  • Nun atmet man durch die Nase tief ein, während gleichzeitig beide Arme seitlich über den Kopf gestreckt werden.
  • Dann atmet man durch den geöffneten Mund aus, beugt dabei den Oberkörper mit den gestreckten Armen zu den Füßen hinunter, während man gleichzeitig laut lacht.
  • Diese Übung wird nun einige Male wiederholt.

Was zunächst seltsam und „künstlich“ anmutet, macht durchaus Sinn: Lachen ist der größte Feind von Stress. Denn statt Stresshormonen werden beim Lachen Glückshormone, so genannte Endorphine, ausgeschüttet. Lachen lenkt außerdem von Schmerzen ab und senkt die Stresshormone Adrenalin und Cortisol.

Durch das Strecken der Arme werden zudem Nacken- und Schulterverspannungen gelöst und der gesamte Organismus durch die tiefe Atmung vitalisiert. Lachen ist also nicht nur Ausdruck von Heiterkeit, sondern wirkt auf Körper und Seele. Wer lacht wird kreativer, zufriedener und spontaner.

Selbst wenn man bei den ersten Versuchen das Gefühl hat, das Lachen käme nicht von innen, sondern würde eher „künstlich“ wirken, sollte man einfach weiter lachen. Der Gründer der Lachclub-Bewegung, Dr. Madan Kataria, sagt: „Fake it until you make it!“ Es ist nämlich für das Gehirn irrelevant, ob man wirklich herzhaft lacht oder ob dies künstlich herbeigeführt wird. Außerdem springen mit der Zeit die Lachmuskeln von selbst an und man fällt in ein herzhaftes Lachen.

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