Inspiration 8: Erstelle eine Liste der Menschen, die Dein Leben positiv beeinflusst haben

Inspiration 8: Erstelle eine Liste der Menschen, die Dein Leben positiv beeinflusst haben

Heute, am 8. Tag unserer #bleibzuhause-Inspirationen, möchten wir dich dazu anhalten dir zu überlegen, welche Menschen dein bisheriges Leben positiv geprägt haben.

Nimm hierfür dein Notizbuch zur Hand und erstelle eine Liste der 10 Menschen, die dein persönliches Wachstum und deine Entwicklung während deines Lebens positiv beeinflusst haben.

Vielen mag diese Aufgabe zu Beginn etwas schwierig erscheinen, doch je mehr Zeit du dir nimmst darüber nachzudenken, desto leichter wird es dir fallen deine Liste zu vervollständigen.

 

Das folgende Gedicht über die Vollkommenheit kann dir hierbei als gute Inspiration dienen:

Die Vollkommenheit (Khalil Gibran)

Der Mensch nähert sich der Vollkommenheit,

wenn er sich als der unbegrenzte Weltraum begreift

und das grenzenlose Meer, als ein Feuer, das unaufhörlich brennt,

und ein Licht, das immer leuchtet.

Wenn er sich fühlt wie der Wind, ob er weht oder nicht, wie die Wolken,

wenn es blitzt, donnert und regnet, wie die Bäche,

mögen sie singen oder seufzen, wie die Bäume,

wenn sie im Frühling in Blüte stehen oder sich im Herbst entblättern,

wie die himmelragenden Berge und die tiefen Täler und wie die Äcker,

ob sie fruchtbar sind oder brachliegen.

Wenn ein Mensch all dies zu empfinden imstande ist,

ist er auf halbem Weg zur Vollkommenheit.

 

Will er aber zum Ziel der Vollkommenheit gelangen,

so muß er sich gleich einem Kind fühlen,

das auf seine Mutter angewiesen ist,

gleich einem Greis, der für seine Familie die Verantwortung trägt,

gleich einem Jugendlichen,

der zwischen seinem Streben und seinen Leidenschaften schwankt,

und gleich einem Erwachsenen,

der mit seiner Vergangenheit und seiner Zukunft ringt.

Er muß einem Betenden gleichen in seiner Einsiedelei,

einem Verbrecher in seiner Zelle,

einem Gelehrten zwischen seinen Büchern und Papieren,

einem Unwissenden zwischen der Finsternis seiner Nächte

und dem Dunkel seiner Tage,

einer Nonne muß er gleichen

zwischen den Blüten ihres Glaubens und den Dornen ihrer Einsamkeit,

einer Dirne zwischen ihrer Schwäche und ihrem Begehren,

einem Armen in seiner Bitterkeit und Ergebung sowie einem Reichen

in seinen Wünschen und seinem Gehorsam

und schließlich dem Dichter zwischen dem Nebel seiner Abende

und den Strahlen seiner Morgenröte.

Wenn ein Mensch all diese Seinsweisen nachzuempfinden vermag,

erreicht er die Vollkommenheit und wird ein Schatten vom Schatten Gottes.

 

 

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