Kunstaktion – Parkklinik Heiligenfeld

Kunstaktion - Parkklinik Heiligenfeld

Heute zeigen wir Ihnen das entstandene Bild der Parkklinik Heiligenfeld mit dem dazugehörigen Text, der von den Mitarbeitern gestaltet wurde.

Die Parkklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen wurde im Jahr 2002 als zweite Klinik durch die Übernahme des damaligen Landhauses Baunach eröffnet. Sie bietet Krankenhausbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen, für Privatversicherte, Beihilfeberechtige und Selbstzahler*innen.

Parkklinik 2002

Es war ein wenig wie vor dem Bienenstock, als wir an jenem Sommermorgen zusammenkamen. Aus dem sehr tätigen Herumfliegen und Sammeln, hin zu verzögerten Abläufen in Vorsicht.
Stille neben dem Summen. Leichte, tastende Bewegungen. Auswahl und Eintritt, neben Austritt und Abflug. Es ging nicht anders. So ist es.
Immer…

Auf dem großen Blatt war es wie im Stock. Neben dem Schutz des Bekannten, neben dem Erfahrenen und Vertrautem, vorsichtige Eingewöhnungen. Teilweise wiederkehrende Flucht- und –Reibungspunkte der Teilnehmenden. Wohin mit mir und weg mit Dir?
Auch Humor!

Und dann: Mal bestimmt kraftvoll, mal zart und eher andeutend, schwebende Farbgebilde.
Große Farbgesten oder kleine Farbspuren, die auftauchen, um gleich wieder zu gehen. Ein flächiges Spiel, auch ein gemeinsamer Tanz aus Farben.
Ein paar Symbole, Zeichen des Danks und der Liebe gehören immer dazu.

So ging es in dieser Malerei nicht um etwas Fertiges. Vielmehr ging es hier um seine Öffnung und sein mögliches Weiter. Der Innenraum des Bildes ist bewegt.
Aber in ihm enthalten sind doch Elemente der Einkehr. Ruhe. Depots, in denen Substanz eingelagert wurde.
Speicherorte mit Geheimnis.

Das Bild wurde von niemandem bestimmt. Einzige Vorgabe in dessen Komposition: Ein Kreis, ein großer, irgendwie auffallender Ring. Markierung und Grenze von Innen und Außen.
Es war von Bedeutung, neben dem Zeitlich-Zyklischen des Kreises, einen gerundeten Ort zu definieren, in den wir uns hin
Mit unseren konkreten Mitteln und Möglichkeiten, in Praxis.

Irgendwann wurde es ruhig. Ein Summton im Nachklang. Wir hatten genug. Wir wollten und mussten dann ja auch wieder weiter.
Aber dieses Treffen mit Farbe rückte zusammen, ließ uns hier freudig und leicht sein. Den Arbeiterinnen und Arbeitern im und außerhalb des Bienenstocks ein Dank!
– den Imkern sowieso.

Kathrin Schmitt

4 Kommentare


  1. Super geschriebener und informativer Artikel :-). In diesen Blog werde ich mich noch richtig einlesen

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    1. Lieber Herr Seidel,

      vielen Dank für Ihr positives Feedback. Wir freuen uns, Sie öfter bei uns begrüßen zu dürfen.
      Ein schönes Wochenende für Sie!
      Herzliche Grüße
      Kathrin Schmitt

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  2. Wie schön, dass wir die fertigen Ergebnisse noch zu sehen bekommen! Ich konnte nur eine halbe Stunde teilnehmen und habe mich seitdem gefragt, was wohl aus dem Bild geworden ist. Ein Hoch auf Herrn von Borstel, die Aufteilung mit dem Ring ist super geworden!

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    1. Hallo N.P.,

      die nächsten Wochen zeigen wir alle Bilder, die entstanden sind hier im Blog. 🙂
      Viele Grüße
      Kathrin Schmitt

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