Stiftung Heiligenfeld e. V.: Menschen unterstützen und Mut fördern

Stiftung Heiligenfeld e. V.: Menschen unterstützen und Mut fördern

Seit Juni 2000 existiert die Stiftung Heiligenfeld e.V.. Die Klinikgründer Dr. Joachim Galuska und Fritz Lang riefen sie gemeinsam mit anderen „Heiligenfeldern“ ins Leben. Sie hatten es sich zum Ziel gesetzt Patient*innen in finanziellen Notsituationen zu unterstützen. Insbesondere dann, wenn die Aufnahme einer therapeutischen Behandlung oder deren Fortsetzung aus Kostengründen zu scheitern drohte.

Mehr als 20 Jahre hilft die Stiftung nun schon schnell und unbürokratisch, wenn besonders belastete Menschen in starke Bedrängnis kommen. Erst vor Kurzem konnte durch ihre Unterstützung einer mittellosen Patientin der Klinik Waldmünchen eine Last von den Schultern genommen werden. Die Spende – ein Laptop – ermöglichte der Tochter der Patientin während der gemeinsamen Familientherapie, den Anschluss im Home Schooling nicht zu verlieren.

Wem oder welchem Zweck eine Spende zu Gute kommt, wird von Fall zu Fall entschieden. Bei Spenden, die an einzelne Patient*innen gehen, kommt der Impuls in der Regel von Sozialarbeiter*innen unserer Kliniken. „Ich finde das richtig richtig gut, dass wir immer wieder eine Tür für die Patienten aufmachen können“, erklärt Birgit Winzek, „Und ich bin immer sehr beeindruckt, wie dankbar die Patienten sind. Da kann’s manchmal nur um 50 Euro oder 100 Euro gehen, das ist manchmal viel Geld.“ Gemeinsam mit Hedy Böhle ist sie für die Stiftungsarbeit zuständig.

Über die Jahre hat die Stiftung aber noch viele andere selbstlose Zwecke erfüllt. Auch ökologisches Engagement war und ist ein Anliegen der Stiftung Heiligenfeld. So wurde beispielsweise Regenwald auf Costa Rica gekauft, um das Naturgebiet zu schützen und gleichzeitig einen CO2-Ausgleich zu schaffen. Über solche und ähnliche Projekte können auch Mitarbeiter*innen und Patient*innen der Heiligenfeld Kliniken Anreise und Arbeitswege klimapositiv geltend machen.

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CO2-Ausgleiche sind aber nicht die einzigen Möglichkeiten wohltätig aktiv zu werden. „Wir sind für alle Spenden offen“, stellt Birgit Winzek im Interview klar. Eine persönliche Spende, auch eine Sammlung im privaten Kreis – z. B. anlässlich eines Geburtstags oder eines anderen feierlichen Anlasses – kann an die Stiftung übergeben werden. Fritz Lang hat so über Jahre für verschiedene Zwecke gesammelt, erinnert sich Hedy Böhle und ergänzt: „Wir sind ja darauf angewiesen, auf die Spenden, um auch wieder Gutes tun zu können.“

Gerade in den heutigen Zeiten, in denen immer mehr Menschen unverschuldet in große Not geraten, wird Gutes zu tun wieder bedeutsamer. „Menschen zu unterstützen und auch diesen Mut zu fördern, sich (…) an Organisationen wie die Stiftung Heiligenfeld zu wenden“ darin sieht Birgit Winzek einen wichtigen Auftrag und Zweck der Stiftung. Wer dauerhaft die Stiftungsarbeit unterstützen möchte, kann schon ab 10 Euro Jahresbeitrag Fördermitglied werden. Hedy Böhle, die erst seit letztem Jahr in der Stiftung aktiv ist, freut sich jedenfalls ein Teil davon zu sein: „Es macht mich sehr stolz helfen zu können, mich einbringen zu können, in einer Sache, wo ich wirklich voll dahinterstehe.“

 

2 Kommentare


  1. Ich war 2012 Patientin in ihrer Klinik,
    noch immer profitiere ich von dem, was ich bei Ihnen gelernt habe….

    Antworten

    1. Hallo Manuela,
      vielen Dank, das ist so schön zu hören! Weiterhin alles Gute! 🙂
      Herzliche Grüße aus Bad Kissingen!

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