Depression Angehörige

Umgang mit psychich kranken Menschen

  Gemeinsam leben – gemeinsam leiden. Trifft diese Aussage auf den Umgang mit psychisch kranken Menschen zu? Psychische Erkrankungen können als Beziehungsstörungen aufgefasst werden: Sowohl der oder die Betroffene selbst als auch ihr (näheres) Umfeld erleben die Veränderung – im Verhalten, im Fühlen und Denken, im Miteinander. Selbstverständlich ist das Feld der psychischen und psychosomatischen Störungen ein weites, die Spannweite, das Erscheinungsbild und die Symptome vielfältig und heterogen. Ein gemeinsamer

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Traurigkeit, Rückzug vom sozialen Umfeld, Lustlosigkeit, Vernachlässigung von Hobbies und Freunden, ständig negative Gedanken, Gefühllosigkeit: Das alles können Anzeichen einer Depression sein. Bemerkt man bei einem Angehörigen eine solche einschneidende Veränderung, ist meist die Verunsicherung groß. Fragen wie “Habe ich etwas falsch gemacht?” und “Liebt er/sie mich überhaupt noch?” können die Folge sein. Menschen, die an Depressionen erkrankt sind, zeigen oft die genannten typischen Verhaltensweisen. Doch wie reagiert man am