depressiv

Stigma "Depression" - Wie die Angst vor Ablehnung Betroffene verstummen lässt

Stigma. Eigentlich ist das nur ein anderes Wort für Wund- oder Brandmal. Doch genau so kann es sich anfühlen, wenn man als Depressiver seine Krankheit offenlegt oder unfreiwillig „geoutet“ wird. Nämlich dann, wenn man anstelle von Verständnis und Mitgefühl, nur Voreingenommenheit und Herabwürdigung zu spüren bekommt. Es fühlt sich an, als hätte man von jemandem einen schmerzhaften Stempel aufgedrückt bekommen. Ein glühendes Eisen. Genau dort, wo es am meisten wehtut.