einsamkeit

Intervention in der Krise: Wie eine stationäre Kurzzeittherapie jetzt helfen kann

Die Corona-Krise stellt uns vor viele Herausforderung. Niemand hatte Zeit sich auf diese spezielle Situation vorzubereiten. Viele fühlen sich überrumpelt, manche überfordert, einige sind schon belastet in die Krise „hineingeschlittert“. Für all diese Menschen, die sich jetzt gerade besonders schwer tun, haben wir in den Heiligenfeld Kliniken ein neues Therapiekonzept entwickelt. Frank Rihm, Gesamtleiter der Kreativtherapie, beantwortet im Video Fragen rund um die stationäre Kurzzeittherapie zur Krisenintervention. Mit dem Laden

Podcast #012: "Einsamkeit - im Gespräch mit Kerstin Hamme-Hategekimana und Patientin Anna"

Was ist eigentlich Einsamkeit? Wie nimmt man sie als Therapeut wahr und wie als Patient? Was unterscheidet Einsamsein vom Alleinsein? Und wie wird einsamen Menschen in den Heiligenfeld Kliniken geholfen? Diese und andere Fragen werden im Gespräch mit Kreativtherapeutin Kerstin Hamme-Hategekimana und ihrer Patientin Anna* ergründet. *Anm.: Name geändert Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von html5-player.libsyn.com zu laden. Inhalt laden

"Lone Wolf" oder ewiger Junggeselle – Die Sache mit den einsamen Männern

Es ist ein sehr klischeebelastetes Bild, das unsere Gesellschaft von Männern hat. Insbesondere was die „Gefühlswelt“ angeht, werden Männer scheinbar noch immer nicht ernst genommen. Man hat ein altes, klassisches Rollenbild vor Augen: Der Mann wird als mental unverwundbare, starke und unabhängige Figur „idealisiert“. Kein Wunder also, dass es Männern schwer fällt offen über ihre Gefühle, geschweige denn über ihre empfundene Einsamkeit, zu sprechen. Boys don’t cry – und dann

Leeres Nest: Wenn sich Eltern einsam fühlen

Eigentlich sollte es das Ziel, ja, sogar der Traum aller Eltern sein: Der eigene Nachwuchs ist groß geworden und nun bereit hinaus in die Welt zu ziehen. Man hat es mit seiner Fürsorge geschafft aus einem hilfsbedürftigen Kind einen unabhängigen erwachsenen Menschen zu machen, der begierig ein eigenständiges Leben beginnt. Alles richtig gemacht! Dafür kann man sich schon mal auf die Schulter klopfen! Nur was, wenn einem so gar nicht

Warum bin ich ganz allein? – Einsamkeit beginnt und endet mit uns selbst

Einsamkeit ist nichts, was man sich wünscht. Es ist nichts, was man forciert oder anstrebt. Es ist keine Auszeit, die man sich aussucht. Im Gegensatz zum bewussten Allein- oder „Für-sich-sein“, ist die Einsamkeit etwas durch und durch Negatives. Sie ist eine erzwungene Ruhe, eine Isolation, die uns weder glücklicher noch gelassener macht. Im Gegenteil: Einsamkeit schürt Unzufriedenheit, Niedergeschlagenheit, ja, sogar Verzweiflung! Einsamkeit kann uns psychisch und physisch krank machen. Und

"Gemeinsam statt einsam" - Weihnachten bei Heiligenfeld

Einsamkeit ist schmerzhaft – besonders an Weihnachten Wir Menschen sind soziale Wesen, von Anfang an auf Bindung und Kontakt ausgerichtet. Wenn diese Nähe fehlt, leiden wir darunter. Häufig ist es ein stiller Schmerz – einhergehend mit Scham und Selbstzweifeln – und manchmal auch begleitet von Resignation und der Vorstellung, an diesem Zustand nichts ändern zu können. Gerade an Weihnachten fühlt sich Einsamkeit besonders schmerzhaft an. Schließlich handelt es sich um

Zeig uns dein Gesicht! - Das Tabu um die Einsamkeit

„Ich bin einsam.“ Dieser Satz klingt schon traurig und kleinlaut, wenn man ihn nur liest. Ein Satz, den man höchstens flüstert oder nuschelt, denn wer würde ihn schon laut und deutlich aussprechen? Niemand, oder? Einsamkeit ist individuell – und doch das Problem von allen! Einsamkeit ist ein gesellschaftliches Tabu, dabei ist sie überall. Sie trifft Menschen jeden Alters und in jeder Lebenssituation: Das schüchterne kleine Mädchen, das niemanden zum Spielen