Suchterkrankung

Wenn Arbeit süchtig macht

Immer mehr Beschäftigte ertragen ihre Arbeit anscheinend nur noch unter Drogen. Das zeigt der aktuelle Fehlzeiten-Report 2013 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Die Anzahl der Fehltage verursacht durch die Einnahme von Suchtmitteln ist in den letzten zehn Jahren um 17 Prozent gestiegen. Der hohe Druck, die Angst des Jobverlustes und Überforderung lässt immer mehr Menschen in die Sucht abdriften. Aus dem Report lässt sich entnehmen, dass der größte Teil

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Bericht einer Patientin der Parkklinik Heiligenfeld Stets ein Lächeln auf dem Gesicht, fleißig und loyal, so kannten sie ihre Kollegen. Das war einmal. Jetzt macht Helga Meier*, seit kurzem Patientin der Parkklinik Heiligenfeld, einen lustlosen, müden Eindruck. Viele Jahre schon ist sie treue Mitarbeiterin in der Praxis von Dr. Klein*. Schnell entwickelten sie sich zu einem eingespielten Team. Ledig, und ohne zeitaufwändige Freizeitgewohnheiten, füllt der Beruf ihren Alltag komplett aus.

Gegen Suchterkrankungen

Die Zeiten, in denen Suchterkrankungen als Randerscheinungen galten, gehören längst der Vergangenheit an. Allein die Alkoholabhängigkeit als am häufigsten auftretende Form betrifft laut Deutschem Roten Kreuz ungefähr 2,5 Millionen Deutsche. Abhängigkeit und Individuation sind zwei Pole in unserer normalen persönlichen Entwicklung, die zum einen Vertrauen in Beziehungen und zum anderen Vertrauen ins eigene Selbst beinhalten. Sowohl bei stoffgebundenen Abhängigkeitserkrankungen, wie z.B. der Alkoholsucht, als auch bei nicht stoffgebundenen Abhängigkeitserkrankungen, wie